Kuhlen-Wendorf : Über Zukunft des Dorfes diskutiert

Die Entwürfe zum B-Plan, die das Planungsbüro mitgebracht hatte, wurden sehr genau studiert.
Die Entwürfe zum B-Plan, die das Planungsbüro mitgebracht hatte, wurden sehr genau studiert.

Erster Entwurf des Bebauungsplanes für Wendorf öffentlich vorgestellt. Viele Fragen, Ideen und Bedenken

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17. Januar 2018, 20:45 Uhr

Gemeinsam mit Investoren und der Initiative von Wendorfern wolle man im Ort noch etwas schaffen, begrüßte Ralf Toparkus, Bürgermeister der Gemeinde Kuhlen-Wendorf, am Dienstagabend im Feuerwehrgerätehaus mehr als 30 Bürger zur Informationsveranstaltung über den Bebauungsplan (B-Plan) der Innenentwicklung Wendorfs. Mit dem P-Plan solle Rechtssicherheit für Investoren und Bürger geschaffen werden.

Die jetzige Runde sei der Anfang der Planung, erklärte Jens Winter vom Architekturbüro Stutz und Winter aus Schwerin, der den ersten Entwurf vorstellte. 2017 waren u.a. die Grundstücke vermessen und die Flurkarten aktualisiert worden, erste Besprechungen mit dem Investor Udo M. Chisteé und der Gemeindevertretung folgten. Es seien erste Ideen, über die jetzt geredet werden solle.

Als Kernziel des B-Plans nannte Winter die Ausweisung der Bestandsstruktur (Wohnstruktur), von geplanten Ferienhäusern sowie Sonderflächen für Schlosshotel und Restaurantbetrieb. Schwierig sei die verkehrsmäßige Erschließung, weil beispielsweise ein Teil von historisch gewachsener Struktur wie beim Sydowweg durch Verkäufe verschwunden ist.

Auf die Aussage, dass der B-Plan ein mittelfristiges Planungsinstrument sei und sich jeder, der bauen wolle, dann dieser Satzung unterwerfen müsse, gab es die Sorge, „das betrifft mein eigenes Haus. Werde ich da nicht entmündigt?“. Letzteres wurde verneint, Winter verwies aber darauf „dass die Gemeinde Planungshoheit hat und gewisse Strukturen vorgeben kann“. Auf die Frage, ob der B-Plan dann über eigene Ideen für das eigene Grundstück stehe, gab es ein Ja, „es gibt eine gewisse Reglementierung“.

Bedenken darüber, dass die dörfliche Struktur nach der Überplanung erhalten bleibe, äußerten Wendorfer, als sie erfuhren, dass auf vielen privaten Grundstücken künftig drei weitere Häuser Platz finden könnten. „Wir haben in bestehende Baulücken Häuser hineingesetzt“, so der Architekt. „Wir versuchen, mit der B-Planung das Maximale herauszuholen“, erklärte der Bürgermeister.

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