Warin : Über das Wattenmeer zu Phönix

Künstler aus völlig anderenen Richtungen im angeregten Gespräch: Malerin Brunhilde Handorf, die jetzt im Wariner Naturparkzentrum ausstellt, und Jazz-Klarinettist Theo Jörgensmann.  Fotos: Rüdiger Rump
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Künstler aus völlig anderenen Richtungen im angeregten Gespräch: Malerin Brunhilde Handorf, die jetzt im Wariner Naturparkzentrum ausstellt, und Jazz-Klarinettist Theo Jörgensmann. Fotos: Rüdiger Rump

Neue Ausstellung von Brunhilde Handorf aus Groß Labenz im Wariner Naturparkzentrum mit mehr als 50 Besuchern bei der Eröffnung.

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20. August 2015, 21:48 Uhr

Ihr Ziel war, das Wattenmeer zu malen, sagt Brunhilde Handorf. Eine Reise an die Nordsee habe sie dazu angeregt. Dabei sei ihr der Gedanke gekommen, dass dieses „ewige Erschaffen von Ebbe und Flut“ Prozesse seien, die sich von der Natur auf die Gesellschaft übertragen ließen. Aus dem, was vergehe, entstehe Neues. Das Bild „Phönix“ mache das am besten deutlich, gemalt in Holzasche und Acryl. Der mythische Vogel verbrennt oder stirbt am Ende seines Lebenszyklus, bevor er aus seiner Asche oder dem verwesenden Leib wieder neu hervorgeht. Die Redewendung „Wie ein Phönix aus der Asche“, die jeder kennt, gilt bis heute für etwas, das verloren geglaubt war, dann aber doch in neuem Glanz erscheint.

„Wattenmeer“, in Acryl gemalt, und „Phönix“ sind zwei Bilder in der neuen Ausstellung von Brunhilde Handorf im Naturparkzentrum Sternberger Seenland in Warin. Sie wurde am Mittwochabend eröffnet und trägt den Titel „Gezeiten“. Die Naturgewalt aus Ebbe und Flut, das ab- und wieder auflaufende Wasser, stellt die Künstlerin aus Groß Labenz auf mehreren Bildern in helleren Farben dar, in Aquarell und Acryl. Alle entstanden 2015.

Beinahe als Pendant wirken vier farbenfreudige, im Block gehängte Blumenmotive, die scheinbar gar nicht zum Titel der Ausstellung passen wollen. „Ich habe sie gemalt, als der Mohn blühte. Die mussten mit rein, sie sind in ihrer Farbigkeit so lebensbejahend“, erklärt Handorf im SVZ-Gespräch.

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