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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

14. Dezember 2017 | 07:26 Uhr

Sternberg : Über 30 Vereine beleben die Stadt

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Der Sternberger Neujahrsempfang fand im voll besetzten Saal des Seehotels statt. Die weitere Sanierung der Altstadt bleibt der Schwerpunkt bei Investitionen.

svz.de von
erstellt am 31.Jan.2014 | 18:09 Uhr

Wenn er noch einmal in eine andere Stadt ziehen würde, wäre das Sternberg. Dieses Kompliment von Bürgervorsteher Siegfried Klaus aus der Partnerstadt Lütjenburg ging den Zuhörern sprichwörtlich runter wie Öl. Es war mehr als eine Schmeichelei. Die beiden Kleinstädte leben ihre Partnerschaft auf unterschiedlichsten Ebenen und freuen sich mit, wenn es hier oder dort wieder ein Stück vorangegangen ist. Und darüber gab es beim Neujahrsempfang am Donnerstagabend in Sternberg, zu dem alle Bürger aus der Stadt und den Ortsteilen herzlich willkommen sind, so einiges zu berichten.

Dass alle Sitzplätze im Saal des Seehotels besetzt waren, verdeutlichte einmal mehr das große Interesse an der kommunalen Entwicklung. „Mehr als 30 Vereine gestalten ehrenamtlich das kulturelle, sportliche und soziale Leben“, würdigte Bürgermeister Jochen Quandt in seiner Ansprache. „Gemeinsam sorgen sie für ein ausgewogenes, sehr aktives und kreatives Freizeitangebot.“ Und eine Stadt, eine Region sei so stark, wie sie durch die wirtschaftlichen Aktivitäten ihrer Bürger gemacht werde, durch selbstständige Unternehmer, die Arbeit und Einkommen für sich und ihre Beschäftigten jeden Tag neu organisieren. Daher sei es erfreulich, fügte der Bürgermeister ein aktuelles Beispiel an, dass Anja Krull und Andreas Frank die Sternberger Stahl- und Metallbau GmbH weiterführen, ein Traditionsunternehmen, das aus dem Handwerksbetrieb „Schmiede Glaefke“ und der PGH Metall „Glückauf“ hervorgegangen sei. Damit würden auch künftig Stahlbaukonstruktionen aus Sternberg bundesweit und international auf dem Markt sein.


Durch Engagement der Bürger noch liebenswerter


Die Menschen seien das Herz der Stadt, durch ihr Engagement werde Sternberg noch liebenswürdiger, hatte zuvor Bürgervorsteher Eckhardt Fichelmann in seiner Begrüßung betont.

Eine Reihe kleinerer und größerer Vorhaben konnte im Vorjahr abgeschlossen werden. Der Bürgermeister nannte unter anderem die Erneuerung des Gummisteigs und des angrenzenden Spielplatzes sowie die begonnene Umstellung der Beleuchtung auf LED. Auf Anregung des Seniorenbeirates der Stadt wurden die ersten zwei, für Rollatoren geeignete Übergänge in der Luckower Straße geschaffen. Weitere sollen in diesem Jahr folgen. Schwerpunkt bei den Investitionen bleibe die Sanierung der Altstadt, so Quandt. Die dadurch entstehenden Wohnungen seien nach wie vor begehrt. Die Sternberg Immobilien GmbH & Co.KG, kurz Immo, stellte die Lückenbebauung in der Pastiner Straße 31 fertig und verwirklichte das Blockkonzept mit dem Nachbarhaus. Blockkonzept bedeute komplette Entkernung des Innenhofes, dessen Begrünung, verbunden mit Stellplätzen für Pkw der Mieter. Übergeben wurde auch die Lückenbebauung in der Pastiner Straße 21. In diesem Jahr erhöhe die Immo nochmals das Sanierungstempo, so Quandt. Das betreffe die Vorhaben Hinter der Kirche 3, Luckower 28 und 30 sowie Pastiner Straße 2 (SVZ berichtete).

2014 werde ein Jahr mit besonderen Gedenktagen und Ereignissen. Der Bürgermeister nannte den Beginn des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren, den 25. Jahrestag des Mauerfalls, der die deutsche Wiedervereinigung einleitete, sowie schon im Mai die Kommunal- und Europawahlen.

Wie geht es weiter mit der Energiewende? Diese viel diskutierte Frage griff Caspar Baumgart, Vorstand der Wemag AG, als Gastredner auf. Ein Viertel der Stromerzeugung entfalle auf erneuerbare Energien, 80 Prozent sollen es bis 2050 werden. Die zum Klimaschutz formulierten Ziele hätten nach der Katastrophe im März 2011 in Fukushima mit dem Atomausstieg noch mehr Relevanz bekommen. Von der Fülle der Informationen, die mehr Redezeit brauchte als vorgesehen, ging jedoch ein Großteil an diesem Abend an den meisten Zuhörern vorbei.

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