Groß Raden : Treffsicher mit Pfeil und Bogen

Die modernen Robin Hoods stehen in Reih’ und Glied: v.l. Axel Just, Martin Lork, Diana Schmachtel, Martin Uebigau, Jan Kozieraz, Achim Behrens und Sven Müller. Letzterer leitete das Turnier. Fotos: Traudel Leske
Die modernen Robin Hoods stehen in Reih’ und Glied: v.l. Axel Just, Martin Lork, Diana Schmachtel, Martin Uebigau, Jan Kozieraz, Achim Behrens und Sven Müller. Letzterer leitete das Turnier. Fotos: Traudel Leske

Schützen nicht nur aus der Region stellten sich in Groß Raden einem Bogenschieß-Turnier. Auf den Spuren von Robin Hood

svz.de von
03. Mai 2017, 12:13 Uhr

Es war ein ungewöhnliches Bild, das sich am Mai-Feiertag den Besuchern des Archäologischen Freilichtmuseums in Groß Raden bot. Mehrere Männer und eine Frau stellten sich auf dem Freigelände in historischen mittelalterlichen Gewändern einem ganz besonderen Turnier: dem Bogenschießen. Es war das erste Mal, dass solch ein sportlicher Wettkampf angeboten wurde. Quasi als Höhepunkt des traditionellen Familien-Mitmach-Tages im Museum. Und dieser Wettkampf musste mit dem eigenen, mitgebrachten Bogen bestritten werden.

Es waren insgesamt sechs Männer und eine Frau, die sich dieser Herausforderung stellten: Axel Just aus Brüel, Achim Behrens aus Bolz, Sven Müller vom Museums-Förderverein Groß Raden, Martin Lork aus Petschow, Diana Schmachtel aus Schwerin, Martin Uebigau aus Rostock und Jan Kozieraz aus Wessin. Achim Behrens aus Bolz bzw. Rothen – hier hat er seine Werkstatt –bietet selbst für interessierte Leute das Bogenbauen und das Bauen von den dazugehörigen Köchern und Pfeilen an.

Die sieben angetretenen Bogenschützen haben diesen besonderen Schießsport seit längerem zu ihrem erklärten Hobby gemacht.

„Schließlich müssen wir ja für unser Mittagessen sorgen“, so die Scherzbolde auf unsere Nachfrage nach dem Warum. Und dann erzählen sie, dass man für das Bogenschießen schon ein sicheres Auge und eine ruhige Hand benötige, um den Pfeil genau in das angepeilte Ziel zu bekommen. „Doch man darf den Bogen auch nicht überspannen“, so ihr lustiges Statement. „Aber es macht schon Spaß“, erzählten die Sieben. „Es ist halt unser Hobby. Und Groß Raden ist einfach ein schöner Ort, in den man gerne immer wieder kommt.“

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