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Reinstorf : Treckerkorso und Mähdrusch beim 2. Stoppelfest

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Die Landtechnik-Veteranen ließen so manches Oldtimer-Herz höher schlagen.

von
erstellt am 31.Aug.2014 | 17:30 Uhr

Wer zählte und vor allem kannte die ganzen Trecker-Oldies beim Namen, die sich beim 2. Reinstorfer Stoppelfest am Sonnabendnachmittag auf dem Weg zur Ausfahrt auf der B 192 und dann über Büschow zurück zum Storchenhof Sauer in Reinstorf machten? Hanomag, Zetor Diesel, Robur, Deutz, Porsche, Ferguson, Farmer 20, Kirovets (besser bekannt als K 700), Bulldozer, Zulea oder MAN. Den MAN, Junior-Gastgeber Björn Sauer gehörend, lenkte bei der Ausfahrt der Neperstorfer Maik Herrmann. Ganz zum Schluss der Oldie-Karawane fuhr Rainer Schwarz aus Schmakentin mit seinem Saab-Scania-Abschleppwagen, Bj. 1989 – falls einer der Trecker unterwegs liegen bliebe.

Ausfahrt, aber auch die auf der Sauerschen Koppel in Reih und Glied stehenden Veteranen ließen so manches Oldtimer-Herz höher schlagen. Über 100 alte Fahrzeuge sowie Landtechnik fanden an den beiden Wochenendtagen der Weg zum Storchenhof von Dr. Reingard und Uwe Sauer.

Und die alte Technik wurde nicht nur vielfach beäugt, auch in Aktion gab es sie zu erleben. Auf einem Geschicklichkeitsparcours ging es so zusagen „ums Gan(se)“, denn der erste Preis war ein Weihnachtsgans vom Biohof. Den künftigen Braten sicherte sich Manfred Hadrian aus Groß Stieten. Als Gegenstück in Sachen Schnelligkeit war ein Schneckenrennen geplant. Dabei sollten sich die Teilnehmer mit ihren fahrbaren Untersätzen in einer Reihe aufstellen. Wer nach 20 Metern als Letzter über die Ziellinie fuhr, wäre der Sieger gewesen. Das Ganze fiel jedoch mangels Beteiligung leider aus. Mehr als nur Ersatz dafür war das Schaupflügen mit Pferd. Das könne heute kaum noch einer, so Uwe Sauer.

Und dies war längst nicht alles. So kam ein Dreschkasten aus den 30ern zum Einsatz. Der per Mähbinder (auch Vorkriegsware) vom Feld von Bauer Brandt in Büschow vom Halm geholte Roggen wurde jetzt nach Großvaters Art gedroschen. Benno Kolz (Proseken) stakte die Garben hoch, seine Frau Hildegard schnitt oben stehend das Band auf, um dann das Getreide einzulegen. Ferner bot das 2. Stoppelfest eine bunte Auswahl für Groß und Klein. So verkaufte Simone Gellfart (Kleekamp) an einem Stand selbst gefertigte Utensilien wie Geldbörsen oder Täschchen. Im Bioladen auf dem Hof war ebenso ein Kommen und Gehen wie bei den Angeboten für die Lütten (Ponyreiten, Rasentreckerfahren, Fahren mit der Zurower Feuerwehr).

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