Warin : Tiefer Fall, Flucht, ersehnte Rückkehr

In Warin aufgewachsen, gelang Jürgen Tobien ca. anderthalb Jahre vor dem Mauerfall die Flucht in die Bundesrepublik. In Neumünster gründete er eine Firma und möchte jetzt in seiner Heimatstadt in alten Häusern moderne, bezahlbare Wohnungen schaffen.
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In Warin aufgewachsen, gelang Jürgen Tobien ca. anderthalb Jahre vor dem Mauerfall die Flucht in die Bundesrepublik. In Neumünster gründete er eine Firma und möchte jetzt in seiner Heimatstadt in alten Häusern moderne, bezahlbare Wohnungen schaffen.

Der Wariner Jürgen Tobien gelangte über den Schaalsee von der DDR in den Westen, gründete eine Firma und engagiert sich jetzt in seiner Heimatstadt.

svz.de von
29. Dezember 2013, 17:29 Uhr

Alteingessene Wariner etwa bis Jahrgang 1960 können mit dem Namen sicher was anfangen. Ein Großteil von ihnen dürfte Jürgen Tobien auch auf der Straße wiedererkennen. Das Gesicht ist zwar nicht mehr ganz frei von Falten, doch ewige Zeiten war er schließlich nicht weg. Und man trifft ihn wieder beinahe täglich in Warin – dazu später.

Vor etwa einem Vierteljahrhundert hatte er die DDR auf abenteuerliche Weise verlassen. Und die Vorgeschichte dieser Flucht hört sich nicht weniger spannend an. Der Wariner hat sich nicht selbst bei der SVZ gemeldet. Eine gute Bekannte von ihm meinte, was dieser Mann erlebt hat und heute in der Stadt bewegt, könnte doch etwas für die Zeitung sein. Beim Anruf, um einen Gesprächstermin zu vereinbaren, klingt er zuerst wenig begeistert, aber auch nicht unfreundlich. Vielleicht später einmal, ist herauszuhören. Wann das sein könnte, wer weiß. Irgendwann eben. Doch der Termin kommt zustande, und bei einer Tasse Kaffee lässt der Wariner bemerkenswerte Stationen in seinem Leben Revue passieren.

Ausführlich, auch mit Informationen zum Mauermuseum am Checkpoint Charlie in Berlin, am Montag in der Tageszeitung sowie im epaper.

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