Tag der Architektur: Führung im Museumsanbau in Groß Raden

<fettakgl>Zum Tag der Architektur</fettakgl> können Interessierte am Sonnabend auch eine Führung durch den Anbau im Freilichtmuseum Groß Raden mitmachen. <foto>Museum</foto>
Zum Tag der Architektur können Interessierte am Sonnabend auch eine Führung durch den Anbau im Freilichtmuseum Groß Raden mitmachen. Museum

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21. Juni 2012, 09:50 Uhr

Groß Raden | Unter dem Motto "Energie!" am diesjährigen bundesweiten Tag der Architektur stellen Architekten, Stadtplaner, Landschafts- und Innenarchitekten am kommenden Wochenende, 23. und 24. Juni, zeitgemäße Architektur in Mecklenburg-Vorpommern der Öffentlichkeit vor. An rund 35 Orten im Land sind unter energieeffizienten Maßstäben entstandene Neubauten und Sanierungen öffentlich zugänglich, sagt Anja Görtler von der Architektenkammer MV. Unter diesem Blickwinkel laden am Samstag, dem 23. Juni, um 11 Uhr auch Architektin Katharina Henze und Museumsleiterin Heike Pilz in das Hauptgebäude des Archäologischen Freilichtmuseum in Groß Raden ein. "Treffpunkt ist am Anbau, durch den Frau Henze führt, wer Lust hat, kann anschließend mit mir in den historischen Teil kommen", sagt Heike Pilz.

An das Eingangsgebäude des Museums wurde zur Erweiterung des Veranstaltungs- und Bildungsangebotes ein Neubau mit einem Multimedia-Vortragsraum und einem Raum für Museumspädagogik gesetzt. Unter www.ak-mv.de heißt es u. a. : "Der Baukörper zeigt sich in klarer moderner Formensprache, behutsam eingebettet in die hügelige Naturlandschaft des Museumsstandortes. Ein Glaswindfang stellt die Verbindung zwischen Alt- und Neubau sowie den fließenden Übergang der Nutzungen beider Gebäude her, über Textur und Materialien erfolgt die Synthese der Bauteile. Die visuelle Verbindung zwischen innen und außen prägt das Planungskonzept. Aus dem Inneren wird über die Stahl-Glasfassade auf der Südostseite der interessante Blick auf den Groß Radener See, die Halbinsel mit der rekonstruierten Slawensiedlung und den Burgwall freigegeben".

"Wir nutzen den Anbau jetzt seit einem Jahr, es ist eine ganz tolle Bereicherung, denn wir können nun auch die Nachsaison nutzen. Hier finden Kurse, Vorträge und eigene Schulungen statt. Und mit dem kommenden Winter können wir auch erstmals ein Winterprogramm anbieten", freut sich Heike Pilz.

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