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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

19. November 2017 | 13:39 Uhr

Mustin : Szenisches Denkmal in acht Akten

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

„Ein bisschen Ernst, ein bisschen Alban“ von und mit Jörg P. B. Mayer zur Eröffnung der Wintergalerie in Rothener Mühle.

svz.de von
erstellt am 07.Dez.2015 | 16:02 Uhr

Wie ist das mit der Dampfmaschine, einer auch noch mit Hochdruck? Über den Mecklenburger Erfinder Dr. Ernst Alban, der 1856 in Plau starb, schrieb Jörg P. B. Mayer eine szenische Führung in acht Akten zu dessen Leben und tritt damit auf als Ein-Personen-Stück unter dem Titel „Ein bisschen Ernst, ein bisschen Alban“.

Über den Sommer spielte er es im Plauer Heimatmuseum 17-mal; am Samstagabend gastierte Mayer zur Eröffnung der Wintergalerie bei Wolf und Tine Schröter in der Rothener Mühle. Zur Galerieeröffnung gibt es stets ein Theaterstück. In den Vorjahren war es zumeist ein Puppenspiel; diesmal setzte Mayer dem Plauer Industriepionier ein szenisches Denkmal.

Mayer und Alban haben einiges gemein. Vor anderthalb Jahren aus Tübingen nach Plau gezogen, ist Mayer eigentlich Schauspieler, absolvierte 1986/89 die Theaterwerkstatt Mainz. Doch „aus familiären Gründen bin ich seit 15 Jahren Logopäde“. Das Schauspielern wollte er dennoch nicht lassen, was freilich in seiner Zeit in der Intensivmedizin der Uniklinik Tübingen nicht ging. So wechselte der Süddeutsche vor anderthalb Jahren in die Reha-Klinik nach Plau. Mit Ein-Mann-Theater-Dingen aus der Zeit um 2000 im Mainzer Amphitheater versiert, nahm sich Mayer hier in der Freizeit Mecklenburger Persönlichkeiten an. Und in Plau kommt keiner an Dr. Alban vorbei. Alban, der Technik Besessene, musste auf Vaters Drängen Theologie studieren, war später Augenarzt; um dann doch über Umwege bei der Dampfmaschine zu landen.

In der Rolle als Physiklehrer, von seinen Schülern nur Knorki genannt, führt der freischaffende Autor und Schauspieler durch Albans Leben.  

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Tageszeitung und auf Epaper.

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