Sturmvögel als perfekte Gastgeber

Are you ready? Go! Den ersten Vorlaufstart bestritten die Sturmvögel aus Warin (l.) und die Dobbertiner Drachenköpp. Fotos: kerstin erz
1 von 2
Are you ready? Go! Den ersten Vorlaufstart bestritten die Sturmvögel aus Warin (l.) und die Dobbertiner Drachenköpp. Fotos: kerstin erz

Dobbertiner Drachenköpp nahmen zum zweiten Mal den Wanderpokal mit nach Hause

von
06. August 2019, 05:00 Uhr

Are you ready? Go! Schwungvoll, kräftig werden die Paddel ins Wasser getaucht. Die beiden langen Boote schweben nur so durch das Wasser. Der Trommelschlag sichert den gleichmäßigen Rhythmus der Paddel. Im Ziel werden in einem Boot die Paddel hochgerissen. Gewonnen!

Die „Sturmvögel“ des Drachenbootvereins Warin hatten zum 17. Drachenbootrennen auf dem Wariner See eingeladen. Sechs Vereine kamen: die Aquaholies aus Schwerin, die Dra Egger aus Wismar, die Hydras aus Schwerin, das One Team von der Werft Wismar, der Poeler SV zum ersten Mal und die Dobbertiner Drachenköpp als Titelverteidiger und letztjährige Gewinner des Wanderpokals.

„Es werden zwei Vorläufe gestartet. Nach dieser Zeitnahme gibt es eine Vorplatzierung. Im nächsten, dem so genannten Hoffnungslauf starten dann der erste gegen den letzten, der zweite gegen den vorletzten usw. Das geht zwar bei sieben Teams nicht auf. Aber dann stellen wir ein Boot mit einem Mischteam, damit auch das letzte Boot einen Konkurrenten hat. Mit diesem Hoffnungslauf können die Teams dann auch noch ihre Zeit verbessern“, erklärt Vereinsmitglied und Mitpaddler Peter Jeschke. Eigentlich sollte seine Frau Conny als Vorsitzende des Wariner Drachenbootvereins das Gespräch mit der Presse führen, aber sie hatte den Kopf voll und war auch ein kleines bisschen – ganz schön – aufgeregt, ob denn auch alles klappen wird. Bevor dann aber überhaupt etwas losging, ließ es sich Bürgermeister Björn Griese nicht nehmen, seine Freude über die starke Teilnahme zu verkünden und den Organisatoren zu danken.

Als alle Rennen vorbei waren, klatschte so mancher dicke Stein sprichwörtlich ins Wasser. Conny Jeschke meinte dann: „Ich bin doch gut und entspannt durch den Tag gekommen. Die Organisation hat gut geklappt. Schließlich sind wir inzwischen ein eingespieltes Team, haben in 17 Jahren unsere Erfahrungen gesammelt. Dieses Feedback haben wir auch von den Gastteams bekommen.“ Ansonsten freute sie sich über einen Neuzugang, den Poeler SV, und darüber, dass alle anderen dem Wariner Drachenbootverein die Treue gehalten haben. „Außerdem fand ich es super toll, dass die anderen Wariner Vereine uns mit ihren Ständen bzw. Aktivitäten unterstützt haben. Dadurch hatten wir ein bisschen mehr Programm und mehr Zuschauer bei den Rennen. Diese Kooperation machen wir nun schon seit dem ersten Weihnachtsmarkt 2017. Seitdem schauen wir, dass wir bei den anderen zwei, drei Veranstaltungen in Warin auch dabei sind“, erklärt sie .

Beim Rennen siegten erneut die Dobbertiner Drachenköpp und nahmen zum zweiten Mal den Wanderpokal mit nach Hause. Die Sturmvögel wurden Vorletzte. Dazu meinte Peter Jeschke nur: „Wir sind zwar nie die Schnellsten, dafür aber die besten Gastgeber!“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen