Sternberg : Sturmtief vergrault Händler und Kunden auf Sternberger Markt

Der Markttag in Sternberg fiel gestern kleiner aus – das Sturmtief hielt sowohl Händler als auch Kunden ab.
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Der Markttag in Sternberg fiel gestern kleiner aus – das Sturmtief hielt sowohl Händler als auch Kunden ab. Fotos: Rüdiger Rump

Lediglich sieben Stände an diesem Mittwoch - bis auf einen alles Verkaufswagen.

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18. November 2015, 17:14 Uhr

Auf sieben Stände reduzierte sich gestern der Markttag in Sternberg. Als einzige trotzte Andrea Bublitz mit ihrem Obst und Gemüse unter einer Plane statt in einem Verkaufswagen dem Sturmtief. „Gemüse lässt sich nicht aus einem Wagen verkaufen, da bekommt man nichts rein. Sonst hätte ich mir längst einen zugelegt“, erklärte die langjährige Marktfrau. „Wir sind die Sturmerprobten“, fügte sie lachend hinzu. Allerdings ziehe es „ganz schön“ unter dem provisorischen Dach hindurch. Die Finger seien schnell kalt gewesen. Ansonsten halte die Weste unter der Regenjacke einiges ab. Zwischendurch musste Andrea Bublitz immer wieder die Klappen, an denen die Planen befestigt sind, hochdrücken. Das Geräusch, das sie darauf aufmerksam machte, kenne sie zur Genüge. Obwohl die Stoßdämpfer, die Bewegungen durch Sturm und Wind abfangen sollen, schon mehrmals ausgewechselt und teils auch verstärkt worden seien.

Die Händlerin aus Mamerow bei Teterow hatte früh auf ihrem Tablet nachgeschaut, wie sich das Wetter am Vormittag in Sternberg entwickeln werde. Denn bei rund 50 Kilometern Entfernung könnten beachtliche Unterschiede auftreten. Doch Sturmwarnung habe es für die Region nicht gegeben. Und sie habe schon Schlimmeres erlebt.

Bublitz kommt selbst den Winter über zum Markttag. Nur bei Glatteis oder starken Minusgraden fahre sie nicht los. Frost wäre auch für die
Ware nicht gut, sagt die Marktfrau. Gestern sei jedoch angesichts der angekündigten Wetterlage auch mancher Kunde ausgeblieben. Von einem Reinfall würde sie allerdings nicht sprechen.

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