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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

20. November 2017 | 18:33 Uhr

Brüel : Studenten begeistert von Brüel

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Zum dritten Mal gibt es ein internationales Workcamp in der Stadt, bei dem die Biene im Mittelpunkt steht.

von
erstellt am 13.Aug.2014 | 16:52 Uhr

Floris kommt aus Amsterdam. Der 22-Jährige studiert Sport auf Lehramt und könnte jetzt eigentlich seine Semesterferien genießen. Doch Floris will arbeiten. Er ist mit weiteren elf Studenten Teilnehmer eines internationalen Workcamps in Brüel. Die Gruppe ist in der ganzen Welt zu Hause: Italien, Spanien, Frankreich, Russland, Südkorea, Ukraine und Niederlande. Aus Deutschland kommen die beiden Betreuer.

Einer von ihnen ist Markus aus Schwäbisch Hall, der in Konstanz am Bodensee Soziologie und Wirtschaft studiert. Der 27-Jährige, der seinen Zivildienst im Ausland geleistet hat, war zufällig auf den Workshop gestoßen. Markus war auch bei den beiden vorherigen in Brüel dabei. „Ich bin total begeistert. Die internationale Besetzung ist spannend. Und die Leute hier sind sehr dankbar. Schon als wir das erste Mal hier gewesen sind, sind Brüeler auf uns zugekommen“, so der 27-Jährige. Im Gegensatz zu Amsterdam sei Brüel ein wirklich kleiner Ort, sagt Floris. Trotzdem gefällt es ihm gut. „Ich liebe die Natur“, zeigt er sich denn begeistert.


Bauhof und Firmen aus der Region helfen


In der ersten Woche ihres Aufenthaltes helfen die Studenten, den Natur-Erlebnis-Spielplatz am Roten See voranzubringen. Zum Baumhaus führt eine Holzrampe, auf der Stufen befestigt sind, und über den befestigten Hang ein Weg, der künftig Eltern ermöglichen soll, hier einen Kinderwagen zu schieben. Bei den Grabearbeiten sei auch etlicher Schutt zu Tage gekommen, sagt Rita Klammer vom Sternberger Imkerverein, die als Umweltpädagogin ebenso wie Naturparkranger Mario Krüger wichtiger Ansprechpartner für die jungen Leute ist. „Der Einsatz ist körperlich sehr anstrengend“, weiß sie. Die Studenten arbeiten fünf Tage in der Woche jeweils fünf Stunden, unentgeltlich. Dafür sind sie aber mit viel Freude und Elan am Werk“, sagt sie. Und setzt nach, dass die jungen Leute für ihren Aufenthalt Geld bezahlen, hier in der Sporthalle schlafen und pro Tag nur einen Verpflegungssatz von vier Euro zur Verfügung hätten...

Überglücklich ist Rita Klammer darüber, welche Initialwirkung inzwischen von den Workshops ausgeht.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Tageszeitung und auf Epaper.


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