Strohpresse gerät in Brand

Diese Strohpresse muss in die Werkstatt. Sie hatte am Sonnabend auf einem Acker bei Penzin gebrannt.
Diese Strohpresse muss in die Werkstatt. Sie hatte am Sonnabend auf einem Acker bei Penzin gebrannt.

Brüeler Kameraden wurden innerhalb weniger Stunden dreimal zum Einsatz gerufen

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28. Juli 2019, 08:46 Uhr

Es bleibt brandgefährlich auf den trockenen Feldern. Bei Erntearbeiten zwischen Wipersdorf und Penzin in der Gemeinde Blankenberg geriet Samstag gegen Mittag eine Strohpresse in Brand. Zwölf Kameraden der Brüeler Feuerwehr rückten mit zwei Fahrzeugen zum Löschen aus. Kurz nach dem Einsatz musste die Feuerwehr erneut zu diesem Einsatzort, da sich Glutnester gebildet hatten. Ein Treckerfahrer übernahm die Brandwache. Die hochmoderne Presse muss in die Werkstatt.

Gegen 16 Uhr gab es die nächste Alarmierung. Aus dem Wald bei Schönlage wurde starke Rauchentwicklung gemeldet. Die Brüeler Feuerwehr rückte mit 18 Kameraden und drei Fahrzeugen aus, berichtet Wehrführer Torsten Reiher. Auch die Wendofer und Gustäveler waren unterwegs. Zum Glück fanden sie kein Feuer.

Die Feuerwehren der Region hatten am späten Freitagnachmittag einen Großeinsatz absolviert - den Feldbrand bei Holdorf, über den unsere Zeitung berichtete. Bei der Bekämpfung des Feuers wirkten Landwirte und Feuerwehrleute über die Amtsgrenzen hinaus eng zusammen.

„Die Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Feuerwehr klappt immer“, sagte der Bürgermeister von Kuhlen-Wendorf Ralf Toparkus am Sonnabend. Er selbst ist Landwirt und schickte nach Anruf des vom Feuer betroffenen Bauern einen Trecker mit Wasserwagen zur Hilfe beim Löschen. Der Wagen, gefüllt mit zehn Kubikmetern, steht während der Erntezeit auf dem Betriebshof der Agrargenossenschaft in Gustävel bereit.

Holdorf liegt zwar im Amt Sternberger Seenlandschaft, doch nahe an der Grenze zum Amt Crivitz. Sowohl die Landwirte, die den Brand bekämpften, als auch die Kameraden der Feuerwehren, kamen aus beiden Ämtern, war von Patrick Heuer, Gruppenleiter der Feuerwehr Gustävel zu erfahren.

Der Feldbrand erstreckte sich auf eine Fläche von 20 bis 30 Hektar, teilweise auch schon abgeernteter Fläche. Wodurch das Feuer ausgelöst wurde, ist weiter unklar. Zum Entzünden reicht bei der derzeitigen Trockenheit schon eine Scherbe.

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