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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

22. Oktober 2017 | 17:42 Uhr

Brüel/Sternberg : Streudienste sind gewappnet

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Nicht nur für Autofahrer hat die klirrende Kälte mit zweistelligen Minusgraden am Wochenende auch ihr Gutes – aktuell gibt es keinerlei Straßenprobleme.

svz.de von
erstellt am 24.Jan.2014 | 17:35 Uhr

Die klirrende Ostluft, zum Wochenende werden in der Region Minustemperaturen im zweistelligen Bereich erwartet, lässt so manchen bibbern. Dabei ist ein Schmuddelwetter um den Gefrierpunkt mit Eisglätte und womöglich eisigen Winden viel ekliger.

Die Wetterfrösche versprechen jedenfalls für heute und morgen Sonnenschein. Väterchen Frost hat eben auch seine guten Seiten, ist doch gar nicht so verkehrt. Die trockene Luft hat nicht nur für die Autofahrer ihren Vorteil, das Scheiben kratzen fällt aus, und die Straßen sind zudem fast durchweg sehr gut befahrbar. Und auch die Winterdienste freut es. „Bisher war es ein kleiner Winterdiensteinsatz, nichts Weltbewegendes“, ist Sternbergs Bauhofsleiter Dietmar Merseburger ganz unaufgeregt. Nur Dienstag und Mittwoch musste bisher gestreut werden. „Die Wetterlage ist immer entscheidend, bisher war der Schneefall nicht so doll. Wir haben darum Salz gestreut.“ Merseburger ist mit seinem Elferteam in erster Linie für die Straßen und Gehwege in der Stadt verantwortlich. „Die Ortsteile sind durchs Amt aufgeteilt an Dienstleister.“ Allerdings kümmert sich der Bauhof um die Bushaltestellen auch in Klein und Groß Görnow, Pastin, Gägelow, Zülow, Sagsdorf und Sternberger Burg. „Wir sind für alles bereit“, verkündet Merseburger abschließend.

Ähnlich sieht sein Brüeler Kollege Norbert Krienke die Lage. „Wir haben 40 Tonnen Salz gebunkert. Dessen Körnung ist jetzt größer und bleibt länger auf den Straßen liegen. Zudem fällt es besser aus dem Trichter raus als das ganz klein gemahlene Salz, welches wir früher hatten. “ Auch auf dem Brüeler Bauhof musste man die vergangenen beiden Tage nicht rausrücken. „Das Radar zeigt gewisse (Schnee-) Ereignisse von Sonntag auf Montag. Ich hoffe, wir bleiben das Wochenende über verschont“, hofft Krienke, der insgesamt sechs Mann im Einsatz hat. „Darunter ist auch Mathias Manthei, der ansonsten als Friedhofsmitarbeiter tätig ist. Aber da ist derzeit nichts zu tun.“

Krienke selbst fährt den Transporter in der Stadt, Frank Lübbe steuert den Traktor samt großem Schiebeschild bei Bedarf durch die umliegenden Dörfer wie Golchen, Alt Necheln oder Keez. Auf dem kleinen Trecker sitzt Karl-Heinz Knie und Jan Ritter ist der Mann für den in die Jahre gekommenen Multicar. „Das Ding geht auf die 18 Jahre zu und macht ein bisschen Probleme“, wie es Norbert Krienke formuliert. Ausdrücklich erwähnt er das gegenseitige Helfen mit dem Agrarhof Brüel. Pro Tour/Tag würden im Normalfall drei Tonnen Salz verstreut. Ein Salz-Sand-Gemisch kommt für den Brüeler Bauhofchef übrigens nicht infrage. „Zum aufwendigen Anmischen bräuchte ich dann mindestens zwei Leute mehr, die ich nicht habe. Zudem sind auch gar nicht die Lagerkapazitäten vorhanden.“

Was passieren kann, wenn die Gehwege mit Sand bestreut werden, spürte Sternberg 2013 danach im Stadtsäckel. Die Reste sind nicht nur wie Sondermüll zu behandeln, der Sand dringt auch in die Gullys ein und setzt sie zu. Vergangenen Mai hatte die Rohrreinungsfirma dann viel zu tun…

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