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Projekt vorgestellt : Straßenbau in Woserin noch 2012 geplant

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Endet der Streit um die Lindenstraße in Woserin? Seit Jahren gibt es Initiativen der Gemeinde, die marode Straße zu erneuern. Ebenso lange kämpfen Bürger aus dem Dorf um den Erhalt der historischen Pflasterstraße.

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erstellt am 07.Mär.2012 | 06:19 Uhr

Woserin | Endet der Streit um die Lindenstraße in Woserin? Seit Jahren gibt es Initiativen seitens der Gemeinde Borkow, die marode Straße zu erneuern. Ebenso lange kämpfen Bürger aus dem Dorf um den Erhalt der historischen Pflasterstraße.

Auf einer Einwohnerversammlung stellte ein Planer nach langer Diskussion jetzt das Projekt vor, das voraussichtlich ab Mitte dieses Jahres verwirklicht werden soll: Die Straße soll auf einer Länge von 700 Metern erneuert werden. Davon werden 270 Meter - von der Kirche bis zur Einfahrt zum Gutshaus - mit Naturstein gepflastert, der andere Teil wird in Asphalt ausgebaut. Wobei auch hier links und rechts angepflastert werden soll. Ein überfahrbarer Fußweg ist ebenfalls vorgesehen. Die Grundstückseigentümer in Woserin erfuhren, welchen Anteil sie aufbringen müssen für den Straßenausbau, der angesichts des laufenden Bodenordnungsverfahrens zu 65 Prozent gefördert wird.

Es herrschte eine ruhige Atmosphäre auf der Versammlung, so Bürgermeisterin Regina Rosenfeld. Sie hatte den Eindruck, dass das Projekt von 90 Prozent der Anwesenden angenommen wird.

Der Verein zum Erhalt und zur Sanierung der Woseriner Pflasterstraße e.V. will bislang noch keine Stellungnahme zu dem Projekt abgeben. "Es gibt für uns einige Widersprüche, die sich im Rahmen der Informationsveranstaltung ergeben haben", so die Vorsitzende Katrin Otolski. Am 17. März findet die Mitgliederversammlung des Vereins statt. Erst danach will sich der Verein öffentlich äußern.

Die Gemeindevertretung von Borkow befasst sich mittlerweile mit dem nächsten Straßenbauprojekt. Ebenfalls als Bestandteil des Bodenordnungsverfahrens soll die Straße zwischen Neu Woserin und Woserin erneuert und mit einer Asphaltfahrbahn überzogen werden. Jetzt beginnen die Vorplanungen. Dafür gab es auf der jüngsten Gemeindevertretersitzung eine klare Mehrheit mit nur einer Gegenstimme.

Die Planungen sehen eine Fahrbahnbreite von 4,25 Meter vor, daneben beidseitig des Asphalts Bankette von je einem Meter aus Schottermaterial und Ausweichstellen entlang der Strecke.

Nach der derzeitigen Kostenberechnung soll der Ausbau des nur etwas mehr als einen Kilometer langen Abschnitts rund 245 000 Euro kosten. Kalkuliert wird aktuell mit Fördermitteln von 134 000 Euro und einem Eigenanteil der Gemeinde von 111 000 Euro. Die Bürgermeisterin will sich bemühen, für die fehlenden Eigenmittel zusätzliches Geld in Form von Sonderbedarfszuweisungen einzuwerben. Regina Rosenfeld hofft, den Ausbau schnell über die Bühne zu bringen. Sie sagt: "Die Fördersätze gehen 2013 runter."

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