Gemeindefusion : Straßenbau als Hochzeitsgeschenk

Ein ganz spezieller Blick auf die künftige Zahrensdorfer „Braut“: Luftbild von Langen Jarchow – aufgenommen mittels Drohne.
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Ein ganz spezieller Blick auf die künftige Zahrensdorfer „Braut“: Luftbild von Langen Jarchow – aufgenommen mittels Drohne.

Einwohnerversammlung in Zahrensdorf zur geplanten Gemeindefusion / Heute um 17 Uhr Teil zwei in Langen Jarchow.

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10. September 2015, 22:13 Uhr

Zwischen Ortsausgang Zahrensdorf und dem Eingangsschild von Langen Jarchow sind es lediglich ca. 500 Meter. Zwei Gemeinden, die bereits seit Jahren vielfältig zusammenarbeiten; so gibt’s die gemeinsame Feuerwehr. Auch sonst kennt und trifft man sich auf Dorffesten und bei anderer Gelegenheit.

Seit vergangenem Oktober bewegt man sich auch kommunalpolitisch gezielt aufeinander zu – die freiwillige Fusion ist geplant für den 1. Januar kommenden Jahres (SVZ berichtete). Nach diversen Beratungen u.a. der Hauptausschüsse beider Kommunalparlamente – in enger Abstimmung mit dem Amt Sternberger Seenlandschaft – sind dazu jetzt die Bürger ganz konkret gefragt. Mittwochabend fand die Einwohnerversammlung in Zahrensdorf statt; heute,
17 Uhr, folgt Teil zwei für die Bürger aus Langen und Klein Jarchow sowie Häven im Gemeindehaus Langen Jarchow. Diese Mitsprache der Einwohner ist beim Fusionsprozess „zwingend vorgeschrieben“, betonte Olaf Steinberg, Leiter Zentrale Dienste des Sternberger Amtes, auf der Sitzung im Saal der Landwirtschaftsgesellschaft Zahrensdorf.

Die Zahrensdorfer, es waren auch zwei Einwohner aus dem Ortsteil Tempzin zugegen, erfuhren von Olaf Steinberg, dass die Fusionsdinge bereits weit fortgeschritten seien und beim Schweriner Innenministerium „schon der Antrag eingereicht worden ist samt dem klar favorisierten Namen ,Kloster Tempzin‘ für die neue Gemeinde von dann über 500 Einwohnern.“ Zugleich betonte der Amtsvertreter, „das Innenministerium hat signalisiert, dass es eine Art Fusionsprämie geben wird“. Diese soll ca. 84 000 Euro betragen.

Zugleich wünschen sich beide Gemeinden als „Hochzeitsgeschenk“, als „Bonbonchen“ (Nuklies) vom Land, dass endlich die arg zerfahrene, beide Kommunen verbindende Gemeindestraße von Gröger’s Ecke bis zur Bachbrücke in Langen Jarchow erneuert wird.

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