Sternberg : Sternberger Bürgerbüro bekommt Raum dazu

Tom Künzel von MV-Systems schließt die ersten Geräte im zusätzlichen Büro an. Fotos: roswitha spöhr
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Tom Künzel von MV-Systems schließt die ersten Geräte im zusätzlichen Büro an. Fotos: roswitha spöhr

Amtsleiter Eckardt Meyer: Wir versuchen, den Anforderungen gerechter zu werden.

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28. September 2015, 17:19 Uhr

„Wo soll dieser Tisch hin?“, fragt Eckardt Meyer, Leiter des Sternberger Bürgeramtes. Anja Loscher und Sabine Kropp, Mitarbeiterinnen im Bürgeramt, haben genaue Vorstellungen, wie die Möbel gestellt werden. Und beide Frauen packen tüchtig mit an.

Mit Unterstützung des Sternberger Bauhofes und Techniker von MV-Systems aus Roggentin stemmten die Frauen am Montag den Umzug des Kooperativen Bürgerbüros. Weil auch am Dienstag noch Restarbeiten anfallen, wird darum gebeten, dass das Bürgerbüro nur in dringenden Fällen aufgesucht wird.

„Wir versuchen, den Anforderungen gerechter zu werden“, begründet Meyer den Umzug. Die Verwaltung habe lange beim Landkreis darum gekämpft, zusätzliches Personal zu bekommen, um das Mehr an Aufgaben bewältigen zu können, ohne dass der Bürger dafür zum Teil sehr lange Wartezeiten in Kauf nehmen müsse. „Seit Juli gibt es einen zusätzlichen Mitarbeiter, jetzt haben wir vier Leute im Bürgerbüro. Es ist besser geworden“, schätzt Meyer.

Seit gestern gibt es ein weiteres Zimmer, jetzt sind es insgesamt drei. „Die Verwaltung hat entschieden, dass alle kreislichen Aufgaben in dem großen Büro erledigt werden sollten. Es gibt auch die Idee, dass Bürger, die nur Dokumente abholen wollen, dies vielleicht auch separat machen können. Wie wir das hinkriegen, wissen wir noch nicht. Wir haben mit den Kollegen zusammen gesessen und alle haben ihre Erfahrungen eingebracht“, sagt Meyer. Ärgerlich sei schon, dass jemand, der nur eine Fischereischeinmarke brauche, genau so lange warten müsse, wie jemand, der sein Fahrzeug zulassen wolle, nennt er ein Beispiel.

Der Zugang für das Bürgerbüro ändert sich nicht. Im Wartebereich gibt es weiterhin einen Automaten, aus dem eine Karte mit aufgedruckter Zahl gezogen werden muss. Diese leuchtet dann mit Angabe des freien Zimmers auf. Noch werde an der Umsetzung des Ziels, die einzelnen Aufgabenbereiche auf die drei Büros zu verteilen, gearbeitet, sagt der Amtsleiter.

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