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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

22. November 2017 | 00:15 Uhr

Sternberg : Sternberger Brandschützer geehrt

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Eckardt Meyer mit dem Deutschen Feuerwehrehrenkreuz in Silber ausgezeichnet

von
erstellt am 11.Feb.2017 | 06:00 Uhr

Eckardt Meyer, hauptberuflich bei der Stadt Sternberg verantwortlicher Leiter im Bürgeramt, feierte kürzlich seinen 50. Geburtstag. Da er weit über die Stadtgrenzen hinaus auch durch das ehrenamtliche Engagement für die Feuerwehr bekannt und zugleich Stadtwehrführer in Sternberg ist, war es eigentlich logisch, dass zur Geburtstagsfeier sich auch viele Blauröcke einfanden.

Zu aller Überraschung war auch Landesbrandmeister Hannes Möller unter den Gästen und hatte eine ganz besondere Überraschung für den Jubilar. Eckardt Meyer erhielt die zweithöchste Ehrung, die der Deutsche Feuerwehrverband vergeben kann: das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Silber. „Der Landesbrandmeister heftete diese Auszeichnung während einer Privatfeier an mein Revers und ich war baff“, kommentierte der Jubilar das Geschehen.

Da diese Ehrung nicht in einem öffentlichen Rahmen stattfand und der Ausgezeichnete auch nicht zu den Personen gehört, die mit so einer Ehrung prahlen, erfuhr unsere Redaktion erst jetzt von dieser Auszeichnung. Und sie ist in der Tat verdient. Der Jubilar widmet viel Freizeit der Feuerwehr und das seit 1986. Vermutlich lag das Gen dafür bereits in der Wiege, denn Vater, Großvater und zwei Onkels waren auch schon in der Feuerwehr aktiv.

„Letzten Anstoß gaben die Brüder Horst und Klaus Reimers“, erinnert sich Meyer. Schon damals war ihm klar, dass zu einer einsatzbereiten Feuerwehr auch eine gute Nachwuchsarbeit gehört und so gründete er 1990 am Kindertag die Jugendfeuerwehr Sternberg, wurde 1996 stellvertretender Wehrführer und im Dezember 2001 stimmten die Kameraden für ihn als Wehrführer.

Weit über die Stadtgrenzen hinaus ist er bekannt, setzt sich stets für die Kameraden ein, auch als 2001 das Amt Sternberger Seenlandschaft gebildet wurde und später mit dem Hinzukommen des aufgelösten Amtes Brüel es insgesamt elf Feuerwehren gab.
Besondere Verdienste erwarb er sich für die Erstellung des Brandschutzkonzeptes 2007. Schon damals erkannte Eckardt Meyer, dass man die Einsatzbereitschaft der Wehren als Ganzes betrachten muss. Es nützt nichts, jede Wehr einzeln auszustatten mit viel Technik und Material. „Sinnvoll und nach Schwerpunkten aufgeteilt ist es kostengünstiger und effektiver. Im Bedarfsfall werden die Wehren alarmiert, die man benötigt“, sagt der Mann, der diese Weitsicht bereits 2007 hatte. Im neuen Brandschutz- und Hilfeleistungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern von 2015 ist diese Brandschutzbedarfsplanung von jeder Kommune zu erstellen.

Dieses Engagement und sein Einsatz für die Kameraden waren unter anderem auch der Grund dafür, dass er 2014 zum 1. Stellvertreter des Landesbrandmeisters in Mecklenburg-Vorpommern gewählt wurde und bei seinem Jubiläumsgeburtstag rund 30 Kameraden aus dem Amt Sternberger Seenlandschaft auftauchten, um ihrem „Ecky“ zu gratulieren und zu danken und alle waren sich einig: „Ecky lebt in und für die Feuerwehr“.

 

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