Hegeangeln an der Warnow : Sternberger angeln die dicksten Fische

Auf geht´s zum Wiegen:  Werner Einfeldt vom Angelverein '90 e.V.' aus Warin lässt seinen größten Fang abwiegen. Franziska Sanyang
Auf geht´s zum Wiegen: Werner Einfeldt vom Angelverein "90 e.V." aus Warin lässt seinen größten Fang abwiegen. Franziska Sanyang

Der Regionalverband „Altkreis Sternberg“ führte ein gemeinsames Hegeangeln durch. Der Tenor am Ende: Eine gelungene Veranstaltung.

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17. September 2012, 09:11 Uhr

Gustävel | Kaum haben die 27 Angler am Sonnabend ihre Ruten eingepackt, startet auch schon der Regen. Gerade noch einmal Glück gehabt, sagen sie. Denn bei Regen blieben die Fische am Grund des Bodens. So aber konnten die Angler des Regionalverbandes "Altkreis Sternberg" e.V. bei ihrem ersten gemeinsamen Hegeangeln (siehe Infokasten) an der Warnow bei Gustävel einige Erfolge erzielen. "Zehn Vereine aus dem Verband sind heute angetreten, um den schwersten Fisch zu angeln", erklärte Fred Käther vom Brüeler Angelverein "Roter See" und Mitorganisator der Veranstaltung.

Bereits um acht Uhr am Sonnabendmorgen haben sich die Angler zum Wettbewerb getroffen. Jeder Verein entsendete ein Team, bestehend aus zu meist drei Personen. Geangelt wurde auf Friedfisch. "Im Unterschied zum Raubfischen benutzen wir Mais, Rot- oder Tauwurm oder auch Maden als Köder und nur einen Angelhaken", sagte Fred Käther. Künstliche Köder, wie Blinker oder Spinner, kämen beim Friedfischen nicht zum Einsatz. Käther verriet auch seinen Geheimtipp für einen Köder: eine gekochte Kartoffel. Damit seien Brassen, Barben oder auch Ukeleien gut anzulocken.

Zwar wurden die Fischer beim Wettangeln vom Regen verschont, dennoch waren die Wetterverhältnisse für sie nicht ideal. "Wir hatten Nordwind. Da beißt der Fisch wirklich schlecht", beklagte Wilhelm Kubat vom Wariner Angelverein "Petri Heil". Trotzdem hat ihm das Hegefischen gut gefallen: "Es war eine sehr gelungene Veranstaltung. Die Organisation war gut", freute er sich. Grund zu Stolz und Freude hatte Kubat auch, weil ihn seine Enkeltochter Josephine Fritz zum Wettangeln begleitet hat. Die Neunjährige ist in Opas Fußstapfen getreten: Sie hat keinen Ekel davor, Fische anzufassen und angelt bereits selbst.

Uwe Kolbusa vom Angelverein "Petri Heil" aus Blankenberg war mit dem Wetter ebenfalls nicht ganz zufrieden: "Das Angeln war Okay, aber es lag am Wind, dass keine großen Fische gebissen haben", sagte er. Auch störte ihn der Wettkampfgedanke beim Hegeangeln: "Die Veranstaltung war gut organisiert, aber muss Angeln ein Wettbewerb sein?" Werner Einfeldt vom Wariner Angelverein "90 e.V." war hingegen begeistert: "Es war wunderbar und alle sind so sympathisch." Eine Neuauflage des Hegeangelns könne er sich in jedem Fall vorstellen: "Ich würde auf jeden Fall wieder hinfahren", sagte er.

Um herauszufinden, welcher Angelverein den besten Fang gemacht hat, durfte jedes Team drei Fische zum Wiegen bringen. Am Ende stand es fest: Die Sternberger vom Angelverein "Luckower See" haben die dicksten Fische aus der Warnow gezogen. Mit einem Gesamtgewicht von 644 Gramm waren die Fische von Ulrich Kahl, Nico Natzel und Jens Sarnetzki am schwersten. Und damit ging der Pokal an die drei Sternberger.

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