Brüel : Steine rollen die Straße herunter

Bergab sucht sich das Geröll nach starkem Regen den Weg vom Hufenberg bis in die Schweriner Straße.
Foto:
Bergab sucht sich das Geröll nach starkem Regen den Weg vom Hufenberg bis in die Schweriner Straße.

Stolpergefahr auf Weg Zum Hufenberg wird größer. Jetzt ist Pflasterung im Gespräch

von
14. Juni 2018, 05:00 Uhr

Auf der asphaltierten Straße und auf dem Gehweg, die von der Schweriner Straße hoch zum Vogelstangenberg in Brüel führen, liegen Geröll und jede Menge Sand. Bei Starkregen wie am vergangenen Sonntag schießt das Wasser in Sturzbächen vom Hufenberg herunter und reißt anderes mit sich - bis in die Schweriner Straße hinein.

Unsere Leserin Marlies Kleve hatte in der SVZ am 1. Juni kritisiert, dass der Weg Zum Hufenberg kaum mehr mit dem Fahrrad befahrbar sei und hier längst schon einmal etwas gemacht hätte werden müssen.

Das Problem sei bekannt, war die Antwort von Bürgermeister Jürgen Goldberg, den SVZ mit der Kritik konfrontiert hatte. Er wolle gemeinsam mit der Verwaltung nach einer Lösung suchen.

So vertröstet worden sei er bereits im September 2016, erklärte jetzt Udo Techel als Anwohner am Hufenberg. Nicht nur mit dem Fahrrad, auch zu Fuß sei es kaum möglich, den holprigen, ausgespülten Weg zu benutzen und besonders im Dunkeln sogar gefährlich, weil die einzige Lampe von einem großen Baum verdeckt werde. Auch die Entsorgungsfahrzeuge würden nicht in den Weg hineinfahren, so dass er Müll- und Papiertonnen wie Gelbe Säcke an den Anfang des Weges kurz vor dem Vogelstangenberg bringen muss. Was beschwerlich sei, „aber ich bin froh, dass es dieses Entgegenkommen der Fahrer gibt“, sagt er.

Früher sei der Weg ein bisschen abgestuft gewesen, für das Wasser gab es so eine natürliche Bremse. Er könne nicht verstehen, dass sich im Bauausschuss darüber unterhalten werde, dass im Dornensteig eine Barriere an der Brücke geschaffen werden sollte, damit Motorräder nicht weiter darüber fahren können, der schlechte Zustand dieser Straße aber kein Thema sei. Wie viele Motorräder fahren wohl über die Brücke?, fragt er.

In der vergangenen Woche habe es mit einer Baufirma und dem Sternberger Bauamt einen Vor-Ort-Termin am Hufenberg gegeben, um zu schauen, was technisch machbar sei, erklärt der Bürgermeister auf SVZ-Nachfrage. „Technisch möglich wäre eine Pflasterung auf den ersten 20 bis 30 Metern und ein zusätzlicher Einbau von Straßenabläufen, um das Regenwasser dort schon zu fassen und in die Kanalisation zu leiten“, sagt Edwin Junghans vom Bauamt in Sternberg. Dafür erstelle die Baufirma jetzt ein Angebot.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen