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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

21. November 2017 | 05:47 Uhr

Sternberg : Steife Brise gab’s gratis

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

3. Nikolausmarkt in und um die Kirche und im Rathaus.

svz.de von
erstellt am 06.Dez.2015 | 16:54 Uhr

Eine steife Brise fegte beim samstäglichen Sternberger Nikolausmarkt über den Kirchvorplatz. Benjamin Lantrow (18), Nico Neumann (16) von der städtischen Wehr sowie Benjamins Kumpel Karsten Rickmann (21) aus Borkow, der in der dortigen Feuerwehr aktiv ist, kamen so zu einem nicht geplanten spontanen Feuerwehreinsatz – am eigenen Stand. „Wir mussten das Zelt festhalten, wegen den Böen wäre es fast weggeflogen“, sagt Lantrow. Mit vereinten Kräften und unter Hilfe wurden Leinwand und Stangenkonstrukt abgebaut. Es war einfach zu gefährlich, dass die Sache noch den „fliegenden Robert“ machte und Marktbesucher hätte treffen können.

Und auch Feuerwehr-Jugendwart Dr. Patrick Scott Dingle hatte am Samstag seine liebe Mühe und Not am benachbarten Würstchen-Stand. Der Wind blies immerzu den Grill aus.

Kurz zuvor hatten Dingles Frau, Pastorin Katrin Teuber, „im Namen der katholischen und evangelischen Kirchgemeinden“ zusammen mit Bürgermeister Jochen Quandt sowie Bischof St. Nikolaus im Kircheninneren den nunmehr dritten Nikolausmarkt eröffnet. Musikalisch begleitet von den Witziner Bläsern, die „Lasst uns froh und munter sein“ intonierten.

Das Stadtoberhaupt nahm die steife Brise auf seine Kappe: „Fürs Wetter ist immer der Bürgermeister zuständig. Ich hatte dabei versprochen, dass es nicht regnet. Leider hängt mir die Seglerei nach und Segler brauchen Wind.“

Währenddessen erzählte Pastorin Teuber in der St. Maria und St. Nikolaus geweihten Stadtkirche von der Geschichte des heiligen Bischof St. Nikolaus, der am 6. Dezember um 350 in der Stadt Myra in Kleinasien, in der heutigen Türkei, gestorben war. Auf ihn geht der Brauch zurück mit dem Nikolaustag. Kein Wunder, dass man besonders in Sternberg an den kirchlichen Hintergrund erinnert.

Bereits am Samstag beschenkte „der aus Myra zu uns Gereiste“ (Teuber) die Kinder. So griff die kleine Alina aus Sternberg ganz tief in den Sack, um sich ein kleines Geschenk rauszuholen. Die Erwachsenen ließen sich derweil den Erbseneintopf aus der Gulaschkanone oder die Bratwurst munden. Und auch der Glühwein wärmte angesichts des Windes durch.

Oder die Besucher kauften Lose bei Gudrun Suckow, die Jugendklubleiterin des Vereins Dialog+Action war auf dem Markt unterwegs.

Und drinnen im Rathaus hatten u.a. wieder die Tafel sowie der städtische Behindertenverband ihre Stände aufgebaut. Bei Letzterem malten die Lütten u.a. ihre Wunschzettel aus.  

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