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Erste Highland Games in Sternberg : Sportfest unter schottischer Flagge

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Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Von Baumstammweitwurf und -slalomlauf über Heusackkampf und Warmers Walk bis Tauziehen: Die ersten Highland Spiele der KGS Sternberg begeisterten. Zweite Auflage geplant.

svz.de von
erstellt am 25.Jul.2016 | 21:00 Uhr

Zum ersten Mal sollte zum Abschlusssportfest der KGS Sternberg über dem Sportplatz eine schottische Flagge wehen, denn die Sportlehrer und Sportreferendare hatten sich vorgenommen, die Schüler nach dem Vorbild der schottischen Highland Games diesmal mit eher archaischen und auch kampfbetonten Sportdisziplinen zu fordern.

Ein kleiner Ausflug in die Geschichte zeigte, dass diese Spiele ursprünglich entstanden, um die Leibwächter und Laufboten der schottischen Kleinkönige zu küren. Dementsprechend weit gestreut waren die Anforderungen bei diesen Spielen. Reine Kraftübungen waren gefragt wie Geschick und Ausdauer, um acht Einzeldisziplinen und drei kampfbetonte Spieldisziplinen durchzuhalten.

Kraft benötigte man vor allem beim so genannten Farmers Walk, bei dem es darum ging, schwere Gewichte in möglichst kurzer Zeit über eine festgelegte Strecke zu tragen. Wer Kraft und Koordination beim Steinstoßen vereinte, dessen schwerer Stein flog über die Ziellinie. Völlig ungewohnt für die meisten war der Baumstammweitwurf, bei dem ein Baumstamm aus dem Anlauf über die Punktelinie geworfen werden musste.

Das traditionelle Gewichtshochwerfen wurde, um Verletzungen und Schäden an der Sportanlage zu vermeiden, durch das Heusackwerfen ersetzt und stellte für viele Schüler eine neue Herausforderung dar. Bogenschießen war zwar kein Bestandteil der traditionellen Highland Games – wie andere durchgeführte Disziplinen –, forderte aber in der Kürze der Zeit eine Menge an Konzentration und Koordination, aber auch Kraft ab. Geschicklichkeit war vor allem beim Hufeisenwerfen gefragt, während der paarweise durchgeführte Baumslalomlauf, beim dem zwei Läufer einen Baumstamm auf den Schultern schnell durch einen Parcours tragen mussten, alles an körperlichen Fähigkeiten forderte. Emotional ging es bei den Spieldisziplinen zu, und so kochten beim „Matschball“, einer wilden Mischung aus Hand- und Fußball, oder beim „Heusack über die Schnur“ die Emotionen hoch. Aber der absolute Kracher war das Tauziehen, das auch im nächsten Jahr mit Sicherheit den krönenden Höhepunkt der 2. Highland Games der KGS Sternberg bilden wird.

Die Besten der Premiere wurden mit vom Förderverein gestifteten Preisen und Urkunden geehrt.  

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