Witzin : Spaß und Einsatz bei Frühjahrslauf

Die Kampfrichterinnen Heike Schultze (l.)  und Frauke Dehnfeld kümmern sich auch um die  Urkunden und die Pokale.
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Die Kampfrichterinnen Heike Schultze (l.) und Frauke Dehnfeld kümmern sich auch um die Urkunden und die Pokale.

Der Inlineskating Verein war zum 14. Mal Gastgeber. Im Juni feiern die Witziner Sportler das zehnjährige Bestehen.

svz.de von
30. März 2014, 18:23 Uhr

Der Inlineskating Verein lud am Sonnabendvormittag zu seinem 14. Frühjahrslauf ein. Teilnehmer aus zwölf Vereinen gingen an den Start. Gelaufen werden konnte eine Strecke von drei, fünf und zehn Kilometern. Den Pokal über die lange Distanz gewann bei den Männer Carsten Tautorat (37:13), bei den Damen Neita Tautorat (56:45), über fünf
Kilometer bei den Männern Nico Löschmann (29:06) und bei den Frauen Lena Nitschke (25:27). Philipp Naß vom LAC Mühl Rosin bewältigte die drei Kilometer in 15:18 Minuten.

Stolz waren die Witziner Vereinsmitglieder auf Tim Sellin. Der Elfjährige kam nur 16 Sekunden nach Philipp ins Ziel und wurde Zweitplatzierter über drei Kilometer. „Tim ist erst seit Januar in unserem Verein und war der jüngste Läufer, der heute an den Start ging“, erzählte Heike Schultze, im Dezember 2013 von der Stellvertreterin zur Vereinsvorsitzenden gewählt. Beim Frühjahrslauf fungierte sie mit Frauke Dehnfeld als Kampfrichterin und nahm die Ehrungen vor. Rene Baus stoppte die Zeit jedes Zielleinlaufs. Unterwegs waren Streckenposten des Inlineskating Vereins aufgestellt, so wie der 14-jährige Andreas Schultze, der dieses Mal nicht selbst mitlaufen konnte.

Zum ersten Mal gingen vier Läufer des Müritzer LSV 04 an den Start. „Unseren Verein gibt es seit zehn Jahren. Unsere Jüngste ist heute Lena Nitschke mit 16 Jahren. Sie läuft die fünf Kilometer“, so der Vereinsvorsitzende Peter Hoffmann (63).

Ein fast „alter Hase“ beim Witziner Frühjahrslauf ist Heiko Fels. „Ich laufe die zehn Kilometer. Mir macht es Spaß, man trifft die Leute wieder, die man von den Wettkämpfen kennt“, so der Groß Radener. Der 44-Jährige treibt seit Kinderjahren Sport. Er ist beim Biathlon dabei, beim Silvester- und Hindernislauf und auch sonst in der Freizeit auf Schusters Rappen viel unterwegs.

Zwar wohnt Edge-Bert Wache seit einem Jahr bei Waren an der Müritz, aber er hält dem Verein die Treue in dem Dorf, in dem er elf Jahre lang lebte. „Ich bin immer bei Veranstaltungen des Vereins dabei und bleibe Mitglied“, sagt er. Alle zwei Wochen kommt er zum Training nach Witzin.

„Wir machen zum vierten Mal beim Frühjahrslauf mit. In Raduhn haben wir eine eigene Laufgruppe, von der ich heute drei Jugendliche mitgebracht habe“, sagte Hartmut Schröder. Der 51-Jährige baute vor vier Jahren die Raduhner Laufgruppe auf, von denen viele Mitglied im Inlineskating Verein sind.

Der Witziner Baldur Beyer lässt sich dieses Laufevent natürlich auch nicht entgehen. Der 77-Jährige ist Vereinsgründer. Vor zehn Jahren wurde noch unter seiner Leitung die Inlinerskaterhalle erbaut. Im Juni begehen die Sportler ihr Jubiläum. Als Triathlet aktiv, wollte er in Witzin etwas für den Breitensport tun. Die Skater begannen damals auf der Straße, erzählt Beyer. Er gönnte sich die Drei -Kilometer -Strecke und war wie alle anderen hinterher zufrieden mit der Teilnahme.



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