Tempzin : Spaß gehabt und Abenteuer erlebt

Kinder und Gruppenleiter hatten eine Arche gebaut und das Leben darauf nachempfunden. Fotos: roswitha Spöhr
Foto:
1 von 2
Kinder und Gruppenleiter hatten eine Arche gebaut und das Leben darauf nachempfunden. Fotos: roswitha Spöhr

Auf dem Klostergelände in Tempzin hatten eine Woche lang 170 Kinder ihre Zelte aufgebaut

von
08. August 2016, 05:00 Uhr

Das Klostergelände in Tempzin bot eine Woche lang reichlich Platz für das integrative Abenteuercamp RatzPlatz. Und viel Fläche wurde gebraucht bei rund 170 Kindern zwischen acht und zwölf Jahren und über 50 ehrenamtlichen Helfern. Dass man mit dem schon 2008 von Stephan Rodegro, Referent für die Arbeit mit Kindern im Kirchenkreis Mecklenburg, initiierten Ferienlager nach Tempzin gegangen sei, „ist Zufall und glückliche Fügung“, erklärt er. Nach Dreilützow und einmal Raben Steinfeld, habe es 2014 eine Klausur gegeben – in Tempzin. Nun war man mit dem Camp hier. „Es ist ein sehr anregender Ort und das Gebäudeensemble punktet. Der Platz macht etwas mit den Kindern“, sagt er. Auch wenn es nach wie vor „alte Hasen“ gebe, die nach Dreilützow wollten, würden auch sie sagen, dass es „total toll hier ist“.

RatzPlatz ist ein integratives Camp, an dem auch Kinder mit gesundheitlichen oder sozialen Problemen oder Migrationshintergrund teilnehmen. Der Eigenanteil ist gering dank Zuschüssen aus vier kirchlichen Stiftungen und der Mecklenburger Kinder- und Jugendarbeit. „Es werden mehr Eltern, die den Eigenanteil nicht zahlen können. Wir freuen uns deshalb, dass es seit Jahren zunehmend andere Eltern gibt, die spenden“, sagt Rodegro, der in Tempzin als Projektleiter fungierte. Gertrud Cierpka, die in Rostock Theologie studiert, stand ihm zur Seite. Als Zwölfjährige gehörte sie 2008 selbst zu den Kinder im ersten Camp, war dann Gruppenleiterin und wollte nun das Arbeiten in der Leitung ausprobieren.  

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Tageszeitung und auf Epaper.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen