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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

20. November 2017 | 05:12 Uhr

Sternberg : Sozialstation feiert rundes Jubiläum

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Die heutige Einrichtung der Diakonie in Sternberg wurde vor 25 Jahren unter dem Dach des Kirchkreises eröffnet.

von
erstellt am 22.Apr.2016 | 05:00 Uhr

Es ging vor allem um Hilfe für ältere Menschen, als am 16. Dezember 1990 die Sozialstation in Sternberg öffnete. Doris Fichelmann, die sich in der Poliklinik um die Diabetis-Betreuung gekümmert hatte, nahm sich mit vorherigen Gemeindeschwestern dieser Aufgabe an. Bis 2004 in kirchlicher Trägerschaft, gehört die Einrichtung inzwischen zum Diakoniewerk im nördlichen Mecklenburg – und begeht am morgigen Sonnabend in der Stadtkirche ihr 25-jähriges Bestehen.

Die Feier sei um gut vier Monate verschoben worden, weil der Termin sonst in die oft schon ausgebuchte Vorweihnachtszeit gefallen wäre, erklärt Leiterin Ilka Rehmann. Mitte Oktober 2014 hat sie diesen Posten übernommen. Die gebürtige Warinerin, die mit Familie samt zwei Kindern in Tempzin lebt, hatte zuvor als Pflegedienstleiterin bei einem anderen Träger eine Sozialstation in Grevesmühlen mit aufgebaut, war gewechselt, um dem Wohnort näher zu sein, und zuletzt Stellvertreterin von Britta Kähler, die zu der Zeit die Einrichtungen in Warin und Sternberg leitete. Als hier zum 1. Januar 2015 Dabel dazu kam, übernahm Rehmann diese nun deutlich größere Sozialstation, Kähler leitet die in Warin und Brüel. Die Dabeler Einrichtung ist ein Vierteljahr vor der in Sternberg als erste Sozialstation in Mecklenburg-Vorpommern eröffnet worden.

Zusammen betreuen nun 22 Mitarbeiter, darunter ein Mann, ambulant 140 Menschen in Sternberg und Umgebung, sagt Rehmann. Als Leiterin bleibe ihr zwar keine Zeit mehr, Touren zu fahren, doch sie halte weiter Kontakt zu Kunden, etwa über Beratungsgespräche. Gut unterstützt hätten sie jederzeit die langjährige Leiterin Doris Fichelmann und Pastorin Katrin Teuber.

Die Jubiläumsveranstaltung beginnt morgen um 14 Uhr mit einer Andacht in der Winterkirche. Es folgen Ehrungen, Grußworte und ein Rückblick auf 25 Jahre Sozialstation. Alexandra Borat und Carola Lengert schildern den Tagesablauf der Pflegefachkräfte. Abschließend wartet auf alle eine festliche Kaffeetafel gegenüber im Pfarrhaus.

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