Dorf Mecklenburg : Sonnige Tage in Mecklenburg

Eine lebendige Schulpartnerschaft besteht zwischen Hadsten und KGS Dorf Mecklenburg.

von
14. März 2014, 17:34 Uhr

Sonne lacht – Blende acht, so hieß es im Zeitalter der analogen Fotografie. Genau so viel Sonne gab es von oben und in den Gemütern der dänischen Gäste und ihrer Begleiter auf dem Weg zum phanTechnikum. Keine Zurückhaltung zeigten die jungen Dänen, deren viertägiger Besuch gestern endete, während der mehr als einstündigen Führung durch das Landesmuseum der Technik beim Kennenlernen der Elemente unserer Umwelt.

Seit 2005 gibt es wechselseitige Besuche zwischen dem „Favrskov Gymnasiet“ in Hadsten (bei Aarhus) und der Verbundenen Regionalen Schule und Gymnasium in Dorf Mecklenburg. Beide Einrichtungen nehmen ebenfalls an einem internationalen Jugendparlament teil, das von insgesamt fünf Ländern durchgeführt wird, jedes Jahr in einem anderen Partnerland.

Im Rahmen dieser Schulpartnerschaft besuchten jetzt 21 dänische Schüler mit verstärktem Deutschunterricht ihre Freunde in Dorf Mecklenburg (SVZ berichtete). „Freunde“ deshalb, weil bereits im Herbst des vergangenen Jahres eine Gruppe Schüler der 11. und 12. Klassen in Dänemark waren. Die Verbindung zwischen den Gymnasiasten ist über die Monate nicht abgebrochen.

Zur Begrüßung der Gäste aus dem nördlichen Nachbarland gab es am Dienstag ein geselligen Beisammensein im Schulfoyer mit einer schwungvollen Eröffnung durch die KGS-Schülerband „No Name“.

Ein weiterer Höhepunkt ihres Besuchs war für die dänischen Schüler und ihre Begleiter der Besuch im Dokumentationszentrum in der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt der Stasi in Rostock.

Vorher gaben zwei Schülerinnen der 11. Klasse den Gästen eine kurze Einführung zu „Diktaturen“ und zum Film „Das Leben der anderen“. Verstärkt wurde diese dann durch einen Film, der im Dokumentationszentrum in dänischer Sprache gezeigt wurde. Er wurde die Flucht zweier junger Deutsche über die Ostsee dokumentiert. Über Diktatur gehört haben oder sie jetzt an Beispielen kennen zu lernen, sind zwei ganz unterschiedliche Dinge. Auf den Gesichtern der dänischen Schüler zeigte sich Fassungslosigkeit über die Methoden der Stasi.

Als sich dann anschließend beide Schülergruppen zur Erkundung Rostocks trafen, war die Welt wieder in Ordnung. Am Abend, als dann keine „organisierte“ Veranstaltung anlag, wurde sich in kleineren Gruppen getroffen, Sport getrieben und eine Party veranstaltet.

Auch die Abfahrt der dänischen Gäste erfolgte bei Sonnenschein. Also: Sonne satt und MV tut gut…



zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen