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Sonderpreis für Fluggerät aus Müllfolie beim Drachenfest in Kobrow

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erstellt am 02.Okt.2012 | 12:16 Uhr

Kobrow | Seeräuber, Arielle, Bob der Baumeister oder das Sandmännchen eroberten am Samstag in Kobrow den Luftraum. Sie zierten unter anderem die Windflugspielzeuge der etwa 50 Hortkinder der Grundschule Sternberg, die sich zum Drachenfest auf dem Rasenplatz neben dem Kutschenmuseum eingefunden hatten.

Nach einer Fahrt mit dem Kremser von Sternberg nach Kobrow konnten es Kinder und Eltern kaum erwarten, ihre Drachen steigen zu lassen. Auf der hügeligen Wiese galt es den besten Platz zu finden, um den Wind optimal ausnutzen zu können. Besonders groß war die Aufregung bei Lukas Goertz und seiner Mutter Beate. Noch am Tag zuvor hatten beide einen Drachen selbst gebaut. Nur einige Leisten, um das eigene Luftspiel zu fixieren, mussten aus dem Baumarkt besorgt werden. Der Rest ist in jedem Haushalt zu finden. "Die Anleitung habe ich aus dem Internet", erzählt Beate Goertz. In einer halben Stunde war der Drachen aus schwarzer Müllfolie, rot-goldenen Flugbändern und einem Piratenzeichen fertig. Anschließend hatte er seinen Jungfernflug auf dem Acker hinter dem Haus in Hohen Pritz. Auch in Kobrow konnten Mutter und Sohn stolz auf ihre Leistung sein und brachten den Drachen lange in die Höhe. Die Mühe belohnte die vierköpfige Jury, bestehend aus zwei Erzieherinnen und zwei Müttern mit einem Sonderpreis. "Vielleicht spornt es die Teilnehmer an, im nächsten Jahr ebenfalls einen Drachen selbst zu bauen.", so Andrea Moschinski, Leiterin des Sternberger Hortes. Außerdem wurden die Drachen prämiert, die am höchsten flogen. "Dabei berücksichtigen wir, ob die Kinder hauptsächlich die Leine in der Hand halten", erklärte Moschinski die Juryentscheidung. Zuvor beschloss die Jury, dass nur die Drachen gewertet wurden, die mit nur einer Schnur flogen, um einen fairen Wettkampf zu haben. Gewinn für alle war der Ausflug zum Drachenfest, bei dem auch das Wetter mitspielte und viele Schaulustige anzog. Die Gewinner: Malte Budenhagen, Celina Nowack, Lara Moschinski, Lilli Oster und Greta Cziesso. Einen weiteren Sonderpreis erhielt der jüngste Teilnehmer Arthur Schmied (2), der mit Hilfe von Papa Michel den Drachen gut und lange in der Hand hatte.

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