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Sternberg und Brüel : Solaranlagen sollen das Wasser der Mieter heizen

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Wohnungsgenossenschaft setzt in Sachen Warmwassergewinnung auf Sonnenenergie

Die Allgemeine Wohnungsgenossenschaft (AWG) Sternberg-Dabel-Brüel will die Sonnenenergie für die Warmwassergewinnung nutzen. Für die Montage der Solaranlagen auf zwei Wohnhäusern in der Sternberger Karl-Marx-Straße erfolgte am vergangenen Mittwoch der Baustart. „Mit der Kollektorfläche von jeweils 25 Quadratmetern können wir in jedem Wohngebäude die Warmwasserversorgung in 40 Haushalten unterstützen. Das heißt, etwa ein Drittel des Wassers wird von der Sonne erwärmt. Das entlastet die Umwelt“, erklärt Sven Parwulski, geschäftsführender Vorstandsvorsitzende der AWG Sternberg-Dabel-Brüel, in einer Mitteilung.

Bereits zum 1. Juli sind fünf Heizstationen in Sternberg in AWG-Wohnblöcken Am Sehrransbach und in der Karl-Marx-Straße in Betrieb genommen worden. Darüber hinaus wird gegenwärtig in der Karl-Marx-Straße ein kleines Heizhaus gebaut. „Von hier aus wollen wir drei Wohnblöcke mit modernster Heiztechnik versorgen“, kündigt Parwulski an. Er rechne im September mit der Inbetriebnahme. Die Wohnungsgenossenschaft will die Fernwärmeversorgung in Sternberg stetig erweitern. Geplant ist die Umstellung zunächst in der Seestraße.

Auch in Brüel wird auf eine moderne Wärmeversorgung gesetzt. So wurden bereits drei bestehende Heizstationen von dem vorherigen Wärmelieferanten übernommen, im nächsten Jahr soll nun mit dem Umbau dieser bestehenden veralteten Ölheizungsanlagen auf eine Heizung mit moderner Gas-Brennwerttechnik begonnen werden.

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erstellt am 11.Aug.2017 | 08:00 Uhr

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