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Wamckow : „So hat der Winterjasmin noch nie geblüht“

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Die Wamckowerin Ruth Schmidt liebt Blumen über alles.

svz.de von
erstellt am 09.Jan.2014 | 16:51 Uhr

Die Wamckowerin Ruth Schmidt liebt Blumen über alles. „Blumen waren meine Welt“, sagt die inzwischen 83-Jährige und spielt damit auf ihr Alter an. Unübersehbar ist jedoch: Die bunte Pracht hat es ihr noch immer angetan. Das gesamte Fensterbrett in der Küche steht voll. Zwei Weihnachtssterne sind da ebenso wie z. B. Hyazinthen. Zudem hat sie sich ganz frisch Forsythien-Zweige reingeholt, damit sie erblühen. „Und zum Barbara-Tag (nach einem alten Brauch am 4. Dezember – d. Red.) stellte ich Zweige der Süßkirsche in die Vase, damit sie dann zu Heilig Abend in voller Pracht erstrahlen“, erzählt die Rentnerin, die östlich der Oder, 20 Kilometer von Küstrin entfernt, geboren wurde. „Seit 1946 lebe ich in Wamckow und seit 1960 in dem Haus.“ Als Geschenke kriege sie – wen wundert’s – „immer Blumen“.

Angerufen hatte Ruth Schmidt in der SVZ-Lokalredaktion jedoch wegen ihres gelben Hofblühers. „So hat der Winterjasmin noch nie geblüht“, betont die Rentnerin aus der Dorfstraße und verweist auf das durchgängige milde Wetter.

Die zweite Leidenschaft neben den Blumen war für die gelernte Schneiderin die Handarbeit. „Zu DDR-Zeiten habe ich viel gemacht: häkeln, stricken, sticken… Jetzt braucht man es nicht mehr und ich kann es auch nicht mehr – wegen des Alters.“ Dabei: Wolle ist gerade wieder voll im Trend…

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