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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

17. Oktober 2017 | 22:56 Uhr

Warin : Snowden ein Held: „Jetzt sind wir dran“

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Unsere 20 Fragen zum Wochenende beantwortet heute der Wariner Feuerwehrsportler Georg Limbach.

svz.de von
erstellt am 17.Jan.2014 | 16:55 Uhr

Seit vier Jahren gehört der Wariner Feuerwehrsportler Georg Limbach dem „Team MV“ an. 2013 startete er im französischen Mulhouse (Mülhausen) bei der 15. Internationalen Feuerwehr-Olympiade des CTIF (Internationale Vereinigung des Feuerwehr- und Rettungsdienstes). Hier verfehlte der Wariner mit seinen Kameraden sowohl in der Mannschaftswertung als auch beim „Löschangriff nass“ mit Rang vier jeweils knapp das Treppchen.

Dennoch war es ein Erlebnis.

„In diesem Jahr geht es eher ein bisschen ruhiger zu. Im August werde ich bei einem internationalen Wettkampf in Thüringen starten. Ansonsten will ich an der Technik feilen. 2013 stand mit Blick auf die Feuerwehrolympiade mehr Konditionstraining auf dem Programm“, so Limbach. Ansonsten will er sich in seiner Heimatwehr im Nachwuchsbereich engagieren, um so auch neue Leute dafür zu begeistern.

Heute beantwortetet Georg Limbach unsere 20 Fragen zum Wochenende.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
In der Abgeschiedenheit. Auf dem Bild ist so ein Ort, dort war ich 2010 mit einem Kumpel am Rand der Sahara in Ägypten Fahrrad fahren. Die Stille ist wunderbar.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Mehr Sport und Freizeitangebote, um junge und ältere Menschen stärker zu binden.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Beim Sport – Training ist oft in Warin, Ostseebad Nienhagen und Charlottenthal bei Krakow am See.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Kastanien für den Jäger und seine Futterkrippe sammeln.
Und wofür haben Sie es ausgegeben?
Das ist schon sehr lange her. Ich denke mal für Süßigkeiten oder für die damals so berühmten Saurier-Sammelhefte.
Was würden Sie gerne können?
Widerstandsfähiger gegen Schokolade sein.
Was stört Sie an anderen?
Gleichgültigkeit im Umgang mit unserer Gesellschaft. Dazu gehört vor allem die Politverdrossenheit.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über die Pofalla-geht-zur-Bahn-Satire am 2. Januar. Leider stellte sich dann raus, dass es wirklich ernst gemeint war.
Was Unvernünftiges haben Sie zuletzt getan?
Weihnachten zu viel von den lecken Sachen gegessen.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Edward Snowden – Er zeigte den Mut, die Wahrheit aufzudecken. Jetzt sind wir dran.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Aus gegebenen Anlass mal wieder: 1984 von George Orwell.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Ich gucke ganz selten Fernsehen, aber die Aufzeichnungen von extra3 schaue ich mir dann meistens im Netz an.
Wo trifft man Sie eher: bei der Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Als Zuschauer meide ich zur Zeit beides. Selber Fußball spielen, kann aber doch sehr amüsant sein.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Verschiedene hohe Politiker: Eventuell können sie im direkten Gespräch ihre politischen Entscheidungen besser darstellen.
Wenn Sie nicht selbst kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Deutsche oder griechische Küche, allerdings schmeckt Pizza oder Pasta auch immer gut.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Party Rock Anthem von LMFAO – die Faszination, dass Musik ein ansteckender Virus ist, holt jeden aus einem Stimmungstief raus.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Ein liebevoll gebastelter Talisman. Es sollte mich durch schwierige Prüfungen der Uni-Zeit bringen. Mittlerweile trage ich ihn immer bei mir und die Geberin ist meine Partnerin.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Ein erfülltes Leben.
Was werden Sie als Rentner machen?
Das ist noch lange hin, aber ich hoffe, dass ich dann meine gesammelte Lebenserfahrung in ehrenamtlichen Tätigkeiten an Jüngere weitergeben kann.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen?
Die Lebensgeschichten von älteren Leuten sind meist viel interessanter, wenn sie denn erzählen wollen. Jemand bestimmtes schwebt mir aber gerade nicht vor.







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