Dabel : Sieger unter neuem Namen

Zehn Mannschaften traten zum Volleyballturnier des Dabeler Karnevalclubs an, bevor am Abend die 23. Beachparty stieg. Es wurde auf zwei Feldern gespielt, auf dem vorn gerade die Donnerbuddys (l.) aus der Johannes-R.-Becher-Straße in Dabel und Aufbau Sternberg.  Fotos: Rüdiger Rump
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Zehn Mannschaften traten zum Volleyballturnier des Dabeler Karnevalclubs an, bevor am Abend die 23. Beachparty stieg. Es wurde auf zwei Feldern gespielt, auf dem vorn gerade die Donnerbuddys (l.) aus der Johannes-R.-Becher-Straße in Dabel und Aufbau Sternberg. Fotos: Rüdiger Rump

Eine gemischte Freizeitmannschaft aus Kobrow, Warin und Klein Labenz gewinnt das Volleyballturnier des Dabeler Karnevalclubs.

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29. August 2016, 23:00 Uhr

Von der Seitenlinie feuert Jana Scheefe ihre Mannschaft an und bejubelt jeden Punkt. Mit Hendrik und Patrick Alsdorf stehen ihre Zwillinge auf dem Spielfeld, auch Ehemann Maik Scheefe sowie Nachbarn und Freunde. Die Donnerbuddys, die immer als Team aus der Johannes-R.-Becher-Straße vorgestellt werden, haben schon mehrmals am Volleyballturnier teilgenommen, das der Karnevalclub Dabel (KCD) am Tag seiner Beachparty am Holzendorfer See austrägt – nun schon zum 23. Mal.

„Früher ging das über drei Tage von Freitagabend mit Gitarrenmusik am Lagerfeuer bis Sonntag mit einem Frühschoppen“, sagt KCD-Präsident Manfred Schliehe. „Doch heutzutage ist überall was los, da kommen nicht mehr so viele Leute zu einer Veranstaltung.“ So wie es jetzt ist, am Tage das Volleyballturnier und am Abend die Beachparty, bei der diesmal eine Feuershow der Black Fire Artists für einen Höhepunkt sorgt, werde das Ganze gern angenommen, freut sich Schliehe.

Was die bislang beste Platzierung der Donnerbuddys war, fällt Jana Scheefe selbst nach kurzem Überlegen nicht ein. Darauf komme es auch „nicht wirklich“ an. Gegen Mannschaften mit aktiven Volleyballern wie die eigene Tochter Saskia Alsdorf, die gerade bei Aufbau Sternberg auf der anderen Seite des Netzes mitspielt, habe die bunt zusammengewürfelte Truppe ohnehin keine Chance. „Aber es ist mal was los und macht Spaß“, so Scheefe. Immerhin gewinnen die Donnerbuddys, auf deren Namen „mal die Kinder kamen“, das Spiel um Rang neun gegen ein Team der Banzkower Karnevalisten, die ihre Platzierung ebenso locker verschmerzen.

Die Gastgeber werden Sechster. „Das ist für uns ein herausragender Erfolg“, sagt Tilo Adjinski, ein ehemaliger Dabeler, der nun in der Nachbargemeinde Hohen Pritz wohnt, dem KCD jedoch die Treue gehalten hat. Er hat mit um Punkte gekämpft, während Dietmar Röse als Staatssekretär für Sport die organisatorischen Fäden für das Turnier in den Händen hält.

Der große Siegerpokal geht an die Vollhalla balla balla. Die jungen Leute aus Kobrow, Warin und Klein Labenz sind zum ersten Mal unter diesem Namen angetreten, haben das Turnier aber auch schon als Traktor Labenz gewonnen, wie Sebastian Holstein verrät. Sie treffen sich ein, zwei, manchmal bis zu drei Mal in der Woche auf dem Volleyballfeld am wunderschönen Strand von Klein Labenz. „Wir hatten sogar daran gedacht, zwei Mannschaften zu stellen, als zwölf Leute zugesagt hatten. Aber dann sind es doch nur sieben geworden“, so Holstein. Wobei das Reglement vorschreibt, dass jede Mannschaft mindestens eine weibliche Akteurin auf dem Spielfeld haben muss. Damit gibt es für die Vollhalla balla balla jedoch kein Problem. Eher schon damit, ihren ausgefallenen Namen zu erklären. Das sollte jetzt mal ein anderer sein. „Wir waren uns nicht einig. Jeder hatte eine andere Idee“, sagt Holstein. Und aus denen sei dann die komplizierte, etwas verrückte Wortschöpfung entstanden, in der sich auch irgendwie Volley und Ball wiederfinden. Da es sich bei der Siegertrophäe um einen Wanderpokal handelt, gilt es den im nächsten Jahr zu verteidigen. Natürlich sind sie wieder dabei, versprechen die jungen Leute.

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