Sternberg : Sie wollen in der Region bleiben

Auf dem kleinen Empfang für Schüler mit großen Leistungen: KGS-Leiterin Petra Langpap, Bürgermeister, Celina Nowack, Lena Micklich, Michelle Wulf, Dominik Heuer, Gina Sophie Schmiedel und Förderschulleiterin Annett Laß (v.l.).
Auf dem kleinen Empfang für Schüler mit großen Leistungen: KGS-Leiterin Petra Langpap, Bürgermeister, Celina Nowack, Lena Micklich, Michelle Wulf, Dominik Heuer, Gina Sophie Schmiedel und Förderschulleiterin Annett Laß (v.l.).

Jahrgangsbeste Absolventen der Sternberger Schulen zu Gast im Rathaus

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27. Juni 2019, 20:00 Uhr

„Ich habe schon alles unterschrieben“, sagt Celina Nowack aus Sternberg nicht ohne Stolz. Die 16-Jährige beginnt am 5. August eine Ausbildung zur Hotelfachfrau auf Schloss Basthorst. „Meine Mutter und meine Tante arbeiten dort. Ich habe schon gekellnert“, erzählt sie.

Celina Nowack beendet die Verbundene Regionale Schule und Gymnasium „David Franck“ (KGS) in Sternberg mit der Berufsreife und einem Zensurendurchschnitt von 2,5. Sie gehört zu den besten Schülern des Abschlussjahrgangs 2019 in Sternberg. Einer guten Tradition folgend, lud Bürgermeister Armin Taubenheim die besten Schüler, ihre Eltern und die Schulleiter gestern zu einem kleinen Empfang ins Rathaus ein.

„Mit Schloss Basthorst stehen wir in gutem Kontakt über den Arbeitskreis Schule - Wirtschaft“, erklärte Taubenheim. Und mit Basthorst würde Celina dann auch in der Region bleiben. „Das ist schön. Viel zu viele junge Leute gehen weg“, sagt er.

Mit einem Notendurchschnitt von 1,5 verlässt Lena Micklich aus Ruchow die KGS. Mit der Hochschulreife in der Tasche möchte sie Medizin studieren, gern in Berlin, Greifswald oder Rostock. Die Bewerbungen laufen.

Auch Michelle Wulf freut sich über ihr Abgangszeugnis der Mittleren Reife an der KGS, steht dort als Zensurendurchschnitt doch eine 1,0. Die Brüelerin weiß schon lange, dass es beruflich in Richtung Tiere gehen soll. Am 1. August startet sie ihre dreijährige Ausbildung zur tiermedizinischen Fachangestellten in der Tierklinik Rostock. „Studieren ist nicht ausgeschlossen. Eine Ausbildung ist aber praxisorientiert“, begründet sie.

Wo der Weg nach der Schule hingehen soll, das wissen auch Gina Sophie Schmiedel aus Crivitz und Dominik Heuer aus Nutteln. Beide beenden die Förderschule mit der Berufsreife und einem Zensurendurchschnitt von 2,3. Gina Sophie und Dominik haben die Möglichkeit eines freiwilligen zehnten Schuljahres genutzt. Der 18-Jährige will Landwirt werden. Seine Ausbildung auf Gut Kleefeld beginnt schon am 16. Juli. Ein bisschen länger Ferien hat Gina Sophie. Die 16-Jährige möchte einmal als Altenpflegehelferin arbeiten, für die Ausbildung fährt sie ab 1. September nach Schwerin.

„Dann habt ihr ja alle klare Ziele“, bestätigt ihnen Armin Taubenheim. Wenn die Berufswahl stimme und man da dann glücklich sei, „läuft das Leben von allein“. Über den Arbeitskreis Schule - Wirtschaft werde versucht, das Ausbildungsangebot, das es in der Region gebe, vorzustellen und Kontakte herzustellen. Leider sei dies noch nicht genug bekannt, bedauert der Bürgermeister.

KGS-Leiterin Petra Langpap verweist auf die dritte Nachwuchsmesse „Beruf trifft Schule“ am 14. August, die wieder Schüler mit Unternehmen, Schulen und Einrichtungen insbesondere aus unserer Region zusammenbringen wolle. Annett Laß, Leiterin der Förderschule, berichtet von guten Erfahrungen mit den Praxislehrtagen, die es für die Neunt- und Zehntklässler gibt. „Bei Dominik hat die Wahl gleich gepasst, Gina Sophie hat einmal gewechselt“, sagt sie. Diese Möglichkeit gebe es, und das sei gut.

Den jahrgangsbesten Absolventen überreichte Bürgermeister Armin Taubenheim auch ein Buch „Sternberger Seenlandschaft“ mit der Empfehlung, sich auf das Buch einzulassen, auf Reisen zu gehen und sich vor Ort umzuschauen.

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