Brüel : Sie machen sich für Radwege stark

Der Rote See bei Brüel war Ziel für die Wismarer adfc-Gruppe.  Fotos: Roswitha Spöhr
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Der Rote See bei Brüel war Ziel für die Wismarer adfc-Gruppe. Fotos: Roswitha Spöhr

80-Kilometer-Tour führte adfc-Regionalgruppe Wismar zum Roten See: gefährliche Abschnitte zwischen Ventschow und Warin.

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31. August 2015, 22:20 Uhr

Dieses Mal hatten Peter Jahnke aus Sternberg und Gerhard Groth aus Loiz Heimvorteil. Denn die Wismarer Gruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (adfc) steuerte den Roten See an. Über Jesendorf, Neuhof, Tempzin und Brüel waren die 19 Frauen und Männer gefahren.

„Zwischen Ventschow und Warin wird es auf einem Stück gefährlich. Die Straße macht Kurven, ist eng und wegen der Leitplanken kann man nicht ausweichen“, sagt Marie-Anne Schlaberg, die der Regionalgruppe vorsteht. Schon vor einigen Jahren habe sie die Planungsunterlagen für einen Radweg von Ventschow nach Warin gesehen, sagt sie. Es habe auch eine Einwohnerversammlung gegeben und Ankündigungen aus Schwerin, dass der Radweg oberste Priorität habe. Nur passiert sei nichts. Immer wieder werde der Bau nach hinten geschoben, ärgert sie sich. Die von der „Initiative Radweg L031“ am
3. Oktober geplante Fahrraddemonstration von Ventschow, Jesendorf und Warin aus, könne der adfc nur unterstützen, und sicher werden auch einige von ihnen mit dabei sein, so Schlaberg.

Von den fünf Tourleitern, die es in der Wismarer Gruppe gibt, hatte am Sonnabend Edeltraud Dörschel aus Wismar die Verantwortung übernommen. „Die Strecke zum Roten See gehört zu meinen Lieblingstouren. Vor vier Jahren sind wir sie das letzte Mal gefahren. Wir haben verhältnismäßig viele neue Mitglieder, da bot sich das an“, begründet sie und gerät ins Schwärmen: „Hier ist Idylle pur. Einige sind schon baden gewesen“.

Die Füße ein wenig abgekühlt hatte sich im Roten See auch Marie-Anne Schlaberg. „Das ist ein schönes Fleckchen Erde. Einige kennen den Roten See noch aus der Zeit, in der es hier ein Ferienlager gab. Und die neue Straße, die jetzt von Brüel zum See führt, sind wir auch noch nicht gefahren“, sagt sie.

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