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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

20. September 2017 | 15:02 Uhr

Tempzin : Sich einmal völlig ausgearbeitet

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Ora et labora in Tempzin: Frauen und Männer sorgten für Brennmaterial für die Holzvergaser-Anlage im Pilger-Kloster

von
erstellt am 21.Feb.2017 | 11:55 Uhr

„Ich wusste, dass es hier ein Kloster gibt. Wir waren mit dem Sohn auch schon bei einem Klosterfest“, sagt Uwe Holthusen. Der Greifswalder gehörte erstmals zu der Gruppe von Frauen und Männern einer Ora et Labora-Woche im Kloster Tempzin. „Meine Frau stammt aus Warin, ich habe von 1993 bis 2002 dort gewohnt. Meine Schwiegermutter lebt noch heute in Warin, so dass wir öfter in dieser Region sind“, sagt Holthusen.

Bei Ora et labora (Bete und arbeite) mitzumachen, sei auch „ein bisschen körperlicher Ausgleich zu meiner Arbeit im Büro“, erklärt er. Obwohl neu in der Gruppe, habe sich schnell der Kontakt ergeben, „weil man durchgängig beschäftigt ist“.

Rund viermal im Jahr treffen sich Menschen, die sich dem Pilger-Kloster und seinem Anliegen verbunden fühlen, um eine Woche lang mitzuarbeiten. Die vier Tageszeiten-Gebete geben die Struktur vor. „Wir tun, was dran ist, seien es Ernte-, Reinigungs-, Renovierungs- oder Sanierungsarbeiten“, zählt Doris Mertke, Leiterin des Pilger-Klosters, auf. Dieses Mal wurde Holz gemacht. Das Kloster wird mit einer Holzvergaser-Anlage geheizt. Dafür wurden Bäume geschlagen, zerkleinert, nach Tempzin gefahren und das Holz aufgestapelt. „Wir haben sehr schön geschafft und eine schöne Zeit im Wald gehabt. Bis Donnerstag war Frost. Es war trocken und sonnig. Wenn man genug zu tun hat, ist es ein gutes Arbeiten. Es hat sich gut gefügt für uns. Bei dem Regen am Freitag war es schon schwieriger“, sagt Doris Mertke. Dankbar ist sie auch für die gute Zusammenarbeit mit Förster Uwe Möller und die große Unterstützung durch die Landwirte Henry und Christian Schlüter. Letztere haben sich wieder um den Transport des Holzes gekümmert.

Wichtig war dieses Mal, dass wieder Leute, die über einen Motorkettensäge-Schein verfügen, zur Gruppe gehörten. Aber ebenso Menschen, die im Haus arbeiten, kochen...

Rund 20 Frauen und Männer hatten sich für die erste Ora et labora-Woche 2017 entschieden.

 

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