Brüel : Sich bewegen, gemeinsam lachen

Gemeinsam auf Reisen zu gehen, gehört für die Brüeler Rheumaliga zum Jahresprogramm.
Gemeinsam auf Reisen zu gehen, gehört für die Brüeler Rheumaliga zum Jahresprogramm.

Brüeler Rheumaliga hilft Menschen, ihre Mobilität zu erhalten / Im Vorstand kündigt sich Generationswechsel an

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21. März 2018, 12:00 Uhr

Rund 100 Mitglieder zählt die Brüeler Arbeitsgruppe der Rheumaliga. Die Krankheit hat viele Facetten, schon ein Neugeborenes kann davon betroffen sein. Die Aktivitäten in der Arbeitsgruppe helfen den Mitgliedern, ihre Mobilität und ihren Lebensmut zu erhalten. Beispielsweise innerhalb der Kraft-Balance-Gruppe, die von den Mitgliedern sehr gut angenommen“ wird, wie Vorsitzende Marlies Schulz auf der Jahreshauptversammlung im Brüeler Bürgerhaus erklärte. Montags und donnerstags treffen sich Frauen, um gemeinsam gezielt Sport zur Sturzprävention durchzuführen. Dienstag steht Warmwassergymnastik in Wismar an, donnerstags trifft sich die Ergo-Kreativ-Gruppe im Vereinszimmer im Brüeler Bürgerhaus. Hier beginnt am gleichen Tag um 13 Uhr auch die Sprechstunde. Marlies Schulz berichtete von Frauentagsfeier, Bingo-Nachmittagen, dem Projekt „Mit Medizin aus der Küche gesund durchs ganze Jahr“ und mehreren Fahrten. Nicht wegzudenken ist die Rheumaliga bei Veranstaltungen wie beispielsweise in Brüel beim Stadtfest, Weihnachtsmarkt und Kindertag oder in Blankenberg zum Sommerfest und ebenso Weihnachtsmarkt, wo sich Mitglieder aktiv einbringen. „Um immer aktuell zu sein, nehmen wir an einigen Fort- und Weiterbildungen teil“, so die Vorsitzende und „sehr intensiv ist die Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe geworden“. Nicht gelungen sei leider, eine neue Gruppe für Trockengymnastik zu gründen, so Marlies Schulz.

Auf der Versammlung kam ein weiteres Problem zur Sprache: Die Vorsitzende will sich in zwei Jahren von ihrer Funktion verabschieden, Stellvertreterin Helma Hauke schon im nächsten aus der Leitung und Klaus Kirschnick auch nicht mehr als 1. Kassierer tätig sein. Es müssen viele, viele Anträge geschrieben werden, um die Leistungen zu bekommen, erklärte er. „Wir werden nicht jünger und nicht gesünder“, so Kirschnick. Auch sie wolle immer helfen, erklärte Schulz, aber man brauche die Unterstützung von Jüngeren, aber „wir haben viele junge Mitglieder, die Verantwortung übernehmen wollen“, weiß sie.

Die Vorsitzende ermunterte die Mitglieder dazu, dem Vorstand mitzuteilen, was gefällt, was zu verbessern wäre. „Können wir den Nachfolgern die Arbeit so übergeben?“, hinterfragte sie. Anspruch in der Arbeitsgruppe sei, zusammen zu lachen, draußen etwas zu machen, in Bewegung zu sein. „Wir wollen dafür sorgen, dass alle die Möglichkeit haben, schöne Stunden zu erleben“, erklärte Marlies Schulz. „Das mit dem Lachen ist gut, ihr habt es gut gemacht“, war die spontane Antwort von Edith Gronau. Dass es alle anderen auch so sahen, bewiesen sie mit ihrem Beifall.

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