Brüel : Sekt für die Lebensretter

Der Berliner Volker Musolff (M.) bedankte sich gestern mit zwei Flaschen Sekt bei seinen Lebensrettern  Philipp Reich (l.) und Rolf Karl.
Der Berliner Volker Musolff (M.) bedankte sich gestern mit zwei Flaschen Sekt bei seinen Lebensrettern Philipp Reich (l.) und Rolf Karl.

Berliner Urlauber bedankt sich am Roten See bei Philipp Reich und Rolf Karl.

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26. Juli 2014, 07:48 Uhr

Überraschung für die beiden Rettungsschwimmer vom ASB Wasserrettungsdienst am Roten See in Brüel, Philipp Reich (22/Dabel) und dem Sternberger Rolf Karl (69). Volker Musolff und dessen Gattin Margrit aus Berlin-Lichtenberg, die noch bis zum 2. August in Sternberg Urlaub machen, bedankten sich gestern Nachmittag mit je einer Flasche Rotkäppchen-Sekt bei den Lebensrettern. Der 72-jährige Musolff war am Dienstag um 17.55 Uhr, „fünf Minuten vor unserem Dienstende“, so Karl, von einer Wespe in der großen Zeh gestochen worden (SVZ berichtete gestern). Dies löste beim Rentner einen allergischen Schock aus, in deren Folge die Atemwege mehr und mehr zuschwollen. Doch der Berliner hatte doppeltes Glück: Dass ihm das Malheur nicht nach 18 Uhr passiert war und vor allem mit Reich und Karl zwei Mann zur Stelle waren, die sofort wussten, was zu tun ist. „Der Puls war schon unter 70“, so Karl, der bei der Rettungstat besonders seinen jungen Kollegen würdigt, was dieser gar nicht so mochte. Reich, Betriebssanitäter beim ASB Schwerin-Parchim, machte alles hundertprozentig richtig und rettete so dem Berliner das Leben, bis der Notarzt eintraf. Ansonsten hätte Volker Musolff die Sache garantiert nicht überlebt. „Ich habe ihn schon für die Lebensrettungsmedaille vorgeschlagen“, so Rolf Karl. „Dafür bin ich auch!“, bekräftigt Margrit Musolff. „Das war nicht mein erster Wespenstich. Doch diese allergische Reaktion war völliges Neuland für mich“, betont Volker Musolff. Er hat ab sofort für den Fall des erneuten Wespenstich-Falls ein Notfallset bei sich.


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