B 192-Baustellen : Seit 7 Uhr wurde in Brüel gefräst

In drei, vier Stunden  fräst solch eine Fräsmaschine W120 F die alte Asphaltdecke auf den knapp 400 Metern in Brüel komplett weg.
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In drei, vier Stunden fräst solch eine Fräsmaschine W120 F die alte Alsphaltdecke auf den knapp 400 Metern in Brüel komplett weg.

Straßenbauarbeiten begannen gestern, kleinere Staus auf der innerörtlichen Umleitung.

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01. August 2016, 20:51 Uhr

Tag eins der Bauarbeiten auf der Bundesstraße 192: In Brüel wurde gestern seit sieben Uhr die alte Straßendecke in der Sternberger Straße weggefräst. Die Spezialfirma „Fräsdienst Enrico Feind“ aus der Mecklenburger Niederlassung in Wittenburg – der Stammsitz ist in Lübben/ Spreewald – ist mit einer mittelgroßen Fräse W 120 F vor Ort. Damit  geht das Abfräsen des alten Asphaltbandes auf den knapp 400 Metern in  der Sternberger Straße in Brüel zwischen Mühlenpassage und Abzweig Schmiedestraße  ratzfatz. In drei, vier Stunden sei man durch, so ein Arbeiter.

Heute ist die Fräsertruppe   längst woanders im Einsatz, außerhalb der Region.  Die Nachfrage nach der Spezialtechnik ist im Baustellen-Sommer  riesig – und so verschob sich der Baubeginn in Brüel um eine Woche auf den 1. August. Die Kraftfahrer müssen derweil in Brüel über die innerörtliche Umleitung. In der schmalen Schulstraße stehen beiderseits Ampeln, der Verkehr staut sich hier immer wieder kurz. Doch alles halb so schlimm, die Umleitung nach Sternberg führt über Vogelstangenberg  und Mühlenberg. 

Horst-Heino Köpke, der in der Sternberger Straße wohnt und sich gerade das Fußballfachblatt „Kicker“ geholt hat, findet die Baumaßnahme gut: „Ich habe kein Problem damit. Es muss ja gemacht werden.“ Zumal die Gullys inzwischen so abgesackt sind, dass die Bewohner der Sternberger Straße nachts jeden Brummi hören, wenn der über die Gullys poltert. Der Krach verschwindet in einem Atemzuge mit der Deckenerneuerung.

Wenige Kilometer weiter auf der B 192 in Warin sollte es gestern auch losgehen. Hier wird bis zum 4. September die  scharfe Kurve  komplett neu umgebaut. Doch bis auf kleinere  Arbeiten – Gehweg-Aufnahme – war noch nichts zu sehen. Die Laster  rollten weiter durch die Zwei-Seen-Stadt.

In Warin Vollsperrung ab heute früh angekündigt Vom zuständigen Meister der Baufirma Asa-Bau Neubukow war nur zu erfahren, dass „gegen 16 Uhr die Bauabnahme erfolgt“. Damit ist die kleine  Umleitung durch den Cords Park für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen gemeint. Ansonsten verwies der Asa-Bauer „aufs Straßenverkehrsamt“.  Gestern  gegen 8.25 Uhr  wurde noch an der Umleitung  bei der  Aus/ Einfahrt Höhe Schlachtergeschäft gearbeitet. Nach Abnahme erfolgt dann ab heute früh, so die Auskunft im Straßenbauamt im Wariner B 192-Abschnitt die Vollsperrung samt Lkw-Umleitung  (siehe Hintergrund).

Die B 192-Baustellen

 

Baustelle 1: Vollsperrung B 192 in Warin (bis 4. September)

Innerörtliche Umleitung für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen. Lkw-Umleitung von Warin aus auf L 031 über Mankmoos, Qualitz bis zur L 14. Hier weiter nach Neukloster (Achtung: selbst Baustellen-Umleitung über
2 km wegen Brückenersatzbau am Hopfenbach) und auf der
L 101 zur B 192 bis Reinstorf.

Baustelle 2: Vollsperrung B 192 in Brüel: (bis13. August)

Innerörtliche Umleitung (u.a. über Schulstraße, beidseitig mit Ampelschaltung befahrbar)

Baustelle 3 (ab 3. August): B 104/B192 von Ampelkreuzung Brüel bis Kiesgrube Weitendorf: (bis 27. August)

Befahrbar unter halbseitiger Ampelsperrung. Lkw werden bei beiden Maßnahmen umgeleitet von der B 104 über die
L 09 über Weberin und weiter auf der L 091 über Kobande und Demen bis Dabel zur B 192.

Aus dem Raum Wismar ist es ratsam, gleich die A 14 bis Abfahrt Raben-Steinfeld bzw. von Neukloster aus die L14 bis Bützow zu nutzen.

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