Borkow : Seilbahn auf sichere Füße gestellt

Die Reparatur der Seilbahn war Gemeinschaftswerk von Vatis, Opas und Gemeindevertretern.
Die Reparatur der Seilbahn war Gemeinschaftswerk von Vatis, Opas und Gemeindevertretern.

Nach Arbeitseinsatz auf dem Borkower Spielplatz können Kinder ihr Spielgerät wieder in Betrieb nehmen

svz.de von
10. Juli 2018, 05:00 Uhr

Seit über 20 Jahren steht auf dem Borkower Sport- und Spielplatz eine Drahtseilbahn, die die einzige ihrer Art in der Gegend ist. Das Betreiben der 38 Meter langen Seilbahn verlangt aber auch, dass stets auf die Sicherheit geachtet wird, damit Unfälle vermieden werden.

„Einmal jährlich kommt der Tüv und kontrolliert die Anlage“, erzählt Bürgermeisterin Regina Rosenfeld. „Und der hat uns bei seiner jüngsten Kontrolle darauf hingewiesen, dass es inzwischen Mängel gibt.“ So seien die Pfähle, an der das Seil befestigt ist, verrottet und bedürfen einer dringenden Erneuerung. Was die Gemeinde und den Tüv veranlasste, die Bahn gleich sperren zu lassen.

Bereits vor vier, fünf Jahren hatte es schon einmal einen teilweisen Ersatz für marode Teile gegeben, die Eltern freiwillig ersetzten.

Vor einem Monat wurden nun über das zuständige Forstamt zwei neue Pfähle organisiert, abgeholt und auf die benötigte Länge zugeschnitten. Bufti Wilfried Rosenfeld hat die Pfähle aufgearbeitet und mit Rostschutz versehen. „Wir haben dann Vatis, Opas und Gemeindevertreter angesprochen, ob sie bei der Reparatur der Seilbahn mithelfen würden.“ Zumal Sommerferien sind. Das Echo war groß. Und so fanden sich am vergangenen Sonnabend Tilo Rosenfeld, Olaf Lorenz, Andreas Pries, Roland Latzko, Wilfried Rosenfeld, Mathias Niedzielski, Raik Eppner, Jan Bab und Maik Reth auf dem Spielplatz ein. Es wurde gegraben, gebohrt und eingebuddelt. Nach einigen Stunden war die Seilbahn wieder „betriebsfertig“, sehr zur Freude aller. Besonders die Kinder hatten ihren Spaß daran. Die dreieinhalbjährige Gerda Lotte Rosenfeld hatte schon ganz ungeduldig darauf gewartet – sie war mit Opa Wilfried mit einem kleinen Traktor auf den Platz gekommen –, dass sie die Seilbahn nutzen konnte. Tilo Rosenfeld erzählte, warum er hier mitgeholfen habe: „Weil meine Kinder den Sportplatz auch nutzen. Da ist es für mich selbstverständlich, mitzuhelfen. Wir wohnen hier, und die Seilbahn ist eine Attraktion.“ Mathias Niedzielski, Jahrgang 1982, möchte für eine glückliche Zukunft „meines ungeborenen Kindes“ etwas tun. „Und was gemacht werden muss, das muss gemacht werden.“ Er selbst habe schon Mitte der 90er-Jahre als Kind gerne die Seilbahn benutzt. Raik Eppner möchte seiner Tochter mehr Sicherheit auf dem Spielplatz bieten. „Nur ein einziger Pfahl war hier noch original erhalten. Da wurde es Zeit zur Erneuerung.“

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