Warin : Seepromenade wird nun ab Juli saniert

An der Seepromenade in Klein Labenz grünen die Bäume mit einem Mal kräftig aus . Nach einer Neuplanung soll hier nun im Juli die Sanierung beginnen.
An der Seepromenade in Klein Labenz grünen die Bäume mit einem Mal kräftig aus . Nach einer Neuplanung soll hier nun im Juli die Sanierung beginnen.

Nach Einwänden der Einwohner vor knapp einem Jahr wurde umgeplant.

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29. April 2015, 16:38 Uhr

Die Sanierung der Seepromenade ist längst überfällig. Jetzt soll es endlich losgehen. Anfang Mai erfolgt die Ausschreibung der Bauarbeiten, Ende Juni soll Auftragsvergabe sein und im Juli Baubeginn. Die Fertigstellung ist Ende September geplant. Damit platzen die Bauarbeiten allerdings mitten in die Badesaison.

Eigentlich sollte die Sanierung schon 2014 über die Bühne sein. Die Wariner Stadtvertretung hatte die entsprechenden Gelder für das Vorhaben im Ortsteil Klein Labenz in den Haushalt eingestellt. Doch der vor knapp einem Jahr an einem Infoabend erläuterte Planungsentwurf, den der damalige Bauausschuss zuvor diskutiert und gebilligt hatte, fiel glatt durch.

Die Seepromenade soll vom Dreieck an der Dorfstraße bis zur Brücke vor dem Badestrand ausgebaut werden. Vor allem der zweite Abschnitt, der hinter dem Parkplatz beginnt, erhitzte seinerzeit die Gemüter, weil laut Planung eine so genannte Mischverkehrsfläche vorgesehen war, also kein erhöhter Gehweg, sondern links und rechts Tiefborde. Demnach bewegen sich Fahrzeugverkehr und Fußgänger auf einer Ebene. Die Anwohner befürchteten Raserei. Die Seepromenade werde seit langem auch für den Durchgangsverkehr nach Weiße Krug und bis nach Sternberg genutzt, selbst von schweren Lastern. Außerdem würden zahlreiche motorisierte Besucher das vorn stehende Parkplatzschild geflissentlich übersehen und bis an den Strand fahren. Fazit der Anwohner: Für eine Mischverkehrsfläche ist die Straße viel zu stark befahren.

Die Stadt nahm die Bedenken ernst, gab den Auftrag, das Projekt umzuplanen und leitete die Mittel in den diesjährigen Haushalt weiter. Neu sind vor allem die Hochborde, die Bürgersteig und Straße
abgrenzen. Höhere Kosten entstünden nach der neuen Planung nicht, sagte Bürgermeister Michael Ankermann auf SVZ-Nachfrage. Die Zusage beantragter Fördermittel von Land und Landkreis liege vor, allerdings noch nicht der Bescheid. Mit 140 000 Euro umfasse der Zuschuss 64 Prozent der förderfähigen Summe. Der – finanztechnisch
betrachtet – „vorzeitige Baubeginn“ sei jedoch genehmigt.

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