Familie auf K108 verletzt : Schwerer Unfall nahe Mustin

Schwerer Unfall auf der Kreisstraße  108 nahe Mustin:  Eine Familie wird dabei verletzt, ein Mädchen (anderthalb Jahre) und  der Beifahrer (31) leicht, die Fahrerin (30) schwer. Sie ist eingeklemmt und muss mit schwerem Rettungsgerät aus dem Wrack befreit werden.
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Schwerer Unfall auf der Kreisstraße 108 nahe Mustin: Eine Familie wird dabei verletzt, ein Mädchen (anderthalb Jahre) und der Beifahrer (31) leicht, die Fahrerin (30) schwer. Sie ist eingeklemmt und muss mit schwerem Rettungsgerät aus dem Wrack befreit werden.

svz.de von
02. April 2015, 14:05 Uhr

Ein schwerer Unfall ereignete sich am Gründonnerstag kurz nach 10.30 Uhr auf der Kreisstraße  108 nahe Mustin. Eine junge Familie aus Berlin kam  mit ihrem VW Golf aus Richtung Mustin und wollte zur Bundesstraße 104. Ersten Erkenntnissen zufolge geriet die Fahrerin (30) nach einer leichten Rechtskurve   auf den rechten Seitenstreifen. Vermutlich versuchte sie gegenzulenken. Dabei kam das Fahrzeug ins Schleudern und landete entgegengesetzt zur Fahrtrichtung mit der Fahrerseite an einem Baum. Das  Kind des Paares, ein eineinhalbjähriges Mädchen, das vorschriftsmäßig im Kindersitz saß, sowie der   Lebensgefährte (31) der Frau auf dem Beifahrersitz wurden leicht verletzt, die Fahrerin dagegen schwer.

 Für die alarmierten Mitglieder  der freiwilligen Feuerwehren Mustin, Sternberg und Witzin wurde dies zu einem besonders schweren Einsatz. „Durch den seitlichen Aufprall war die Fahrerin so stark eingeklemmt, dass wir alles an Rettungstechnik aufbieten mussten, was wir haben", schildert Einsatzleiter Eckardt  Meyer von der Sternberger Wehr. Die Witziner wurden nachalarmiert, weil dringend mehr Kameraden benötigt wurden, denn am Tage stehen durch berufliche Tätigkeit nicht alle Einsatzkräfte zur Verfügung.

Eine Stunde und 20 Minuten dauerte es, bis die Fahrerin aus dem Wrack befreit war und dem Rettungshubschrauber übergeben werden konnte. Dieser flog die Schwerverletzte in die Rostocker Universitäts-Klinik. Die Frau war während der gesamten Rettungsaktion ansprechbar und wurde von zwei Notärzten sowie den Rettungssanitätern betreut. Zusätzlich war ihr Lebensgefährte sehr hilfreich. „Es hat viel geholfen, dass dieser nicht so schwer verletzt war. Er hatte die gesamte Zeit neben ihr gesessen und sie liebevoll betreut und sich ständig um sie gekümmert“, berichtet der Einsatzleiter. Derweil wurde das kleine Mädchen im DRK-Rettungstransportwagen betreut und im Anschluss gemeinsam mit dem Vater ins Krankenhaus Güstrow eingeliefert.

Bei der schwierigen Rettungsaktion gab es eine sehr gute Zusammenarbeit der Kameraden der Feuerwehren sowie der DRK-Rettungskräfte, den Notärzten und der Polizei sagt Eckardt  Meyer. „Den Einsatz werden wir unter uns Kameraden auf jeden Fall  nachbereiten, denn das „geht schon an die Nerven“, so Meyer.

Die K 108 war für etwa zwei Stunden voll gesperrt.

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