Sternberg : Schwache Batterie ruft Feuerwehr auf den Plan - „Das wird teuer“

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Rauchmelder ging nicht aus – Sternbergerin wählte Notruf.

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01. Juli 2019, 14:25 Uhr

„Solch einen Fall hatte ich noch nicht“, sagt Sternbergs Wehrführer Eckardt Meyer auf SVZ-Nachfrage. Die Kameraden wurden – wie am Montag bekannt wurde – am Sonnabend gegen 5.45 Uhr  alarmiert.  Eine Mieterin Am Serrahnsbach in Sternberg hatte den Notruf gewählt, weil ihr Rauchmelder Alarm schlug. Es gab aber keine Anzeichen von Rauch oder Feuer.

Nachdem sie den Rauchmelder eine halbe Stunde nicht deaktivieren konnte, rief die Frau die Feuerwehr. Kurze Zeit später war diese  mit komplett besetztem Löschfahrzeug und Komandowagen vor Ort. Die Einsatzkräfte  stellten keine Gefahr fest, „genau wie es die Mieterin uns auch schilderte“. Aber sie wusste nicht anders zu helfen, als den Notruf zu wählen. Meyer: „Wir entnahmen die Batterie aus dem Rauchmelder. Vermutlich machte er sich aufgrund einer schwachen Batterie bemerkbar.“

Die Mieterin bekommt jetzt eine Rechnung – einen Kostenbescheid. Meyer: „Das wird teuer!“ Eine Summe nannte der Wehrchef nicht. Diese dürfte sich aber locker im dreistelligen Bereich bewegen… Angesichts dieses Falls appelliert der Wehrführer: „Lassen Sie Ihre Rauchmelder regelmäßig warten und machen Sie sich mit der Bedienung vertraut!“ Sollten  bei einer Auslösung kein Rauch, Brandgeruch oder Feuer festgestellt werden, seien eine  Fachfirma oder auch etwa der der Vermieter zu informieren, damit der Rauchmelder schnellstmöglich wieder einsatzbereit ist. „Aber nicht die Feuerwehr!“, so Meyer. „Ein Klingeln bei Nachbarn mit Bitte um Hilfe hätte es auch getan.“ erge

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