Sternberg : Schulwette gewonnen – 500 Euro

Die Sporthalle füllte sich schnell mit Schülern, die sich am „Flashmob“ beteiligten. Fotos: Traudel Leske
1 von 4
Die Sporthalle füllte sich schnell mit Schülern, die sich am „Flashmob“ beteiligten. Fotos: Traudel Leske

Viele attraktive Projekte gab es am Tag der offenen Tür an Verbundener Regionaler Schule und Gymnasium „‚David Franck“ in Sternberg.

svz.de von
30. November 2015, 18:26 Uhr

Top – die Wette galt! Es sollten mindestens 111 Schüler sein, die sich an der diesjährigen Schulwette der Verbundenen Regionalen Schule und Gymnasium „David Franck“ in Sternberg beteiligen. Dann würden die Wettpaten, der stellvertretende Bürgermeister Olaf Steinberg und Ulrike Hunz,Vorsitzende des DRK-Ortsvereins, die Geldbörsen zu Gunsten der Schüler zücken müssen. Sie glaubten nicht an diese Teilnehmerzahl, wurden aber schnell eines Besseren belehrt. Denn: Es waren sage und schreibe 125 Teilnehmer, die sich an der rhythmischen „Flashmob“-Tanz-Bewegung unter Vortänzerin Gizmo Rotschenk beteiligten. Damit waren die Wette und somit 500 Euro gewonnen. Jetzt hieß es zahlen! Die Wettpaten legten sogar noch eins drauf und stockten die ausgemachte Summe auf insgesamt 500 Euro auf. Mit diesem Geld können weitere Schulprojekte verwirklicht werden.

Von Quiz und Spielen bis Berufsorientierung


Die Schulwette war der Höhepunkt eines ereignisreichen Tages der offenen Tür. Die Besucher konnten einen umfassenden Einblick in das schulische und außerschulische Leben ihrer Kinder erhalten. In einer renommierten Schule, die ihren Kindern das nötige Rüstzeug für deren späteres Leben vermittelt. Und so fanden sowohl im Alt- als auch im Neubau Veranstaltungen für die verschiedensten Interessen statt.

Da gab es eine Elternversammlung für die vierten Klassen, die von der Grundschule wechseln werden, ein Geografie-Quiz, Fremdsprachen für Anfänger. Es wurden Bildungsreisen vorgestellt und vieles andere. Im Freizeitbereich gab es Tanzkurse unter anderem für die Schulwette – , Gedulds- und Geschicklichkeitsspiele, Bastel-, Mal- und Nähstände für weihnachtliche Motive. In einem in der Aula inszenierten Begegnungs-Café konnte, wer wollte, in einem Liveprogramm Schüler bei Tanz, Musik und Gesang erleben. Auch von den selbstgebackenen Plätzchen und Kartoffelpuffern konnte gekostet werden.

Im Foyer der Schule waren Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit und der Schweriner Bildungswerkstatt mit Studienberatung präsent und gaben Hinweise zur Berufsorientierung.

In einem der Klassenräume stapelte sich auf den Tischen eine Kleidersammlung. Hier waren Klassenleiterin Isabella Freund (10/1), Schülerin Anna-Lena und die sechsjährige Henny Freund mit der Annahme beschäftigt. „Die Kleidung wird nächste Woche nach Schwerin abgeholt“, erzählte die Lehrerin. „Die Idee stammt von unseren Schülern, und sie waren auch sehr rührig und engagiert.“

Der Tag der offenen Tür wurde aber auch für ernstere Themen genutzt. So gab es eine offene Gesprächsrunde mit Gästen und Besuchern. Das Thema: „Flüchtlinge in Sternberg“. Wie Schulleiterin Petra Langpap erzählte, haben sich hier vor allem die Lehrerinnen Margit Stolle und Heike Beyer engagiert. „Zusammen mit der gymnasialen Oberstufe (Klassen 10 bis 12) wurde die Diskussionsrunde organisiert. Die Schüler hatten die Idee.“ Und sie erzählte noch, dass es eine sehr sachliche Diskussionsrunde wurde, an der auch Pascal Winkler, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, und das Ehepaar Irene und Klaus Werner, die die jugendlichen Flüchtlinge betreuen, teilnahmen. Diese erzählten über ihr Leben, warum sie geflüchtet sind und wie sie ihren weiteren Weg sehen – als Anregung, dass auch die Deutschen mal über ihren Tellerrand hinweg sehen sollten. Die stellvertretende Schulleiterin Marion Blumenthal zeichnete für den Tag der offenen Tür verantwortlich.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen