Gymnasium „Am Sonnenkamp“ : Schulcontainer hat ausgedient

Der 1998 als Provisorium gedachte, dann aber über 17 Jahre genutzte Container-Flachbau ist verschlissen und wird durch einen massiven Ersatzbau ersetzt.  Fotos: Roland Güttler (3), Archiv
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Der 1998 als Provisorium gedachte, dann aber über 17 Jahre genutzte Container-Flachbau ist verschlissen und wird durch einen massiven Ersatzbau ersetzt. Fotos: Roland Güttler (3), Archiv

1998 aufgestellt, wurde die Ausweichstätte des Neuklosteraner Gymnasiums bis jetzt genutzt. In dieser Woche beginnt der Abriss.

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23. Juli 2015, 08:57 Uhr

In dem Schulcontainer neben dem eigentlichen Neuklosteraner Gymnasium „Am Sonnenkamp“ wurden 17 Abitur-Jahrgänge unterrichtet. Dabei war der Flachbau laut Bürgermeister Frank Meier einst „nur temporär“ angedacht als Übergangslösung wegen der Vielzahl der Gymnasiasten Ende der 90er, damals noch ab Klasse 5. Doch dann wurde die „Notlösung“, in der sich vier Klassenräume für bis zu 32 Schüler sowie ein Lehrerzimmer befinden, „langfristig benötigt. Jetzt ist der Container verschlissen“, so Meier.

In dieser Woche beginnt der Abriss. „An die Stelle kommt ein massiver Ersatzbau“, erläutert Schulleiterin Astrid Paschen. Kostenpunkt: 930 000 Euro – diese trägt komplett der Landkreis Nordwestmecklenburg. „Fördermittel gibt es für das Gebäude in massiver Bauweise nicht“, betont Pressesprecherin Petra Rappen auf SVZ-Nachfrage.

Die Eröffnung des Ersatzbaus ist für das Schuljahr 2016/17 vorgesehen. Bis dahin heißt es „etwas mehr zusammenzurücken für die 340 Schüler in den 14 Klassen. Aber danach haben wir viel bessere Bedingungen“, freut sich Paschen schon auf die neue Lösung. Im Ersatzbau wird es „vier große Klassenzimmer, aber kein Lehrerzimmer mehr geben. Dafür aber einen Aufenthaltsraum für Schüler der oberen Klassen“, erläutert die Schulleiterin, die die Funktion seit 1995 inne hat.

Zu Befürchtungen von Eltern wegen der Enge im Übergangsjahr sagt Astrid Paschen, dass im Aula-Gebäude „vor 1998 (Containerbau – d. Red.) mit drei Klassen und über 40 Schülern mehr unterrichtet wurde“. Der neue Stunden- und Raumplan stehe bereits, so Paschen. Zudem wolle man improvisieren und habe etwa für mehrstündige Abitur ähnliche Klausuren einen Ausweichraum an der Sporthalle im Blick.

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