Witzin : Schotterweg erhält Pflasterdecke

Beim Baggern ist größte Vorsicht geboten, weil mehrere Leitungen in der Erde liegen, weiß Polier Klaus-Dieter Burmeister. Ein Telefonkabel hatte er in der vorigen Woche schon versehentlich erwischt.
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Beim Baggern ist größte Vorsicht geboten, weil mehrere Leitungen in der Erde liegen, weiß Polier Klaus-Dieter Burmeister. Ein Telefonkabel hatte er in der vorigen Woche schon versehentlich erwischt.

Der Schmiedebrink in Witzin wird für knapp 100 000 Euro ausgebaut. Zwischen Kirche und Sportplatz entstehen Parkplätze.

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08. September 2015, 21:21 Uhr

In dem Schotterweg unterhalb um die Kirche herum entstanden immer wieder Löcher, bei Regen sammelte sich das Wasser. Dieses
Ärgernis der Witziner wird nun beseitigt: Im Schmiedebrink läuft sei Montag voriger Woche der Straßenausbau.

Gegenwärtig wird die oberste Schicht mit einem Bagger heruntergezogen und das Schottermaterial auf einen Zwischenlagerplatz gefahren. Die Gemeinde wolle es zum Ausbessern an anderer Stelle im Dorf wiederverwenden, erklärt Polier Klaus-Dieter Burmeister vom Straßen- und Tiefbau Bützow. „Das haben wir vor kurzem in Diekhof auch so gemacht. Ist doch vernünftig“, meint der Mann im
Bagger. „Sonst müsste der Abtransport bezahlt und später vielleicht neues Material herangefahren werden.“


Aus Versehen Telefonkabel gekappt


Noch ist der Polier mit Lkw-Fahrer Detlef Mohr zu zweit auf der Baustelle. Wenn der Weg abgezogen ist, beginnt der Kanalbau für die Regenentwässerung. Die Hauptleitung komme rund 1,75 Meter tief in den Boden und werde mit vier Abzweigen für die Regeneinläufe versehen. Die Tiefbauarbeiten werden wohl „ein bisschen aufhalten. Hier liegen schon mehrere Leitungen in der Erde, aber wo genau, weiß man leider nicht.“ Ein Telefonkabel habe er in der vorigen Woche erwischt. „Das kam fast aus der Erde raus und ging dann gleich wieder runter. Schon kurios, eigentlich sollte es in einer anderen Tiefe liegen. Wahrscheinlich wurde das Kabel über eine dicke Baumwurzel gelegt statt darunter“, vermutet der Polier. Am Freitag sei es repariert worden.


Mit Straßenausbau neue LED-Beleuchtung


Wo der Schmiedebrink oben beginnt, wird die Fahrbahn 4,25 Meter breit und verjüngt sich dann auf 3,50 Meter. Die Straße werde zu beiden Seiten mit überfahrbaren Rundborden eingefasst, erklärt der Polier. Die Parkplätze würden hinten mit Tiefborden abgegrenzt. Hier zwischen Kirche und Sportplatz werden Parkplätze angelegt, um die Situation für Autofahrer zu verbessern, sagt Bürgermeister Hans Hüller. Die Straße
bekomme eine Decke aus braunen Pflastersteinen, wie beispielsweise schon in der Häuslerstraße.

Mit dem Straßenausbau werden zugleich die alten Laternen samt Aluminium-Erdkabel durch eine moderne LED-Beleuchtung ersetzt, kündigt der Bürgermeister an. Und der vorhandene Aufstieg an der Kirche werde angepasst, damit dieser von Rollstuhlfahrern und vom Leichenwagen genutzt werden kann.

Die Baukosten betragen Hüller zufolge knapp 100 000 Euro. Mit 65 Prozent stehen zu annähernd zwei Dritteln Fördermittel zur Verfügung. Fertigstellung des Straßenausbaus sollte voraussichtlich Ende September sein. Sie könnte sich allerdings bei möglichen Unwägbarkeiten im Tiefbau bis etwa Mitte Oktober hinziehen.

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