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Wismar feiert bis Sonntag das Hafenfest : Schiffe gucken vom Riesenrad

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Bestes Wetter und zahlreiche Besucher erwarten die Veranstalter des Hafengeburtstages von heute bis Sonntag in der Kreisstadt Wismar. Das Fest erinnert an das 800-jährige Bestehen von Wismars maritimer Lebensader.

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erstellt am 06.Jun.2013 | 06:17 Uhr

Wismar | Bestes Wetter und zahlreiche Besucher erwarten die Veranstalter des Hafengeburtstages von heute bis Sonntag in der Kreisstadt Wismar. Das Fest erinnert an das 800-jährige Bestehen von Wismars maritimer Lebensader. Somit wird die Hafenhalbinsel zur Partymeile.

Aus 50 Metern Höhe lässt sich vom Riesenrad sehr gut Schiffe gucken. Der Blick über die lebendige Hafenszene ist immer wieder ein Erlebnis. Aber ebenso ist hautnahe Seefahrt bei Kurztörns in die Wismarbucht auf den verschie densten Booten und Seglern möglich.

Diesmal sind gleich vier historische Segler im Pulk zu entdecken. So präsentieren sich im Windjammerflair die "Amphitrite"(1887), "Seute Deern" (1939), "Albatros" (1942) und "Johann Smidt" (1974). Sie alle gehören der Vereinigung "Clipper - DJS" an. Dahinter verbirgt sich: Deutsches Jugendwerk zur See, 1973 von einer Gruppe Segelenthusiasten gegründet. Ziel ist es, Jugendlichen und anderen Segelbe geisterten die traditionelle Segelschifffahrt nahe zu bringen. Was könnte also besser passen, als das nunmehr 40-jährige Bestehen während des Hafenfestes an der Wismarbucht zu feiern. Dabei befinden sich die segelnden Gäste in bester Gesellschaft, denn auch der Dreimaster "Fridjof Nansen" liegt dann im Hafen.

Im schicken Make-up nach einem Aufenthalt im Dock zeigt sich das ehemalige Feuerschiff "Fehmarnbelt". An Bord befindet sich übrigens ein echter Postkasten. Damit veredelt ein aktueller Schiffspost-Stempel alle an Bord eingelieferten Sendungen zum Sammlerobjekt. Ebenfalls zu Gast aus der Nachbarhansestadt ist die "Lisa von Lübeck". Auswärtige Schiffe von Behörden und der Bundesmarine zeigen beim open Ship ebenfalls Flagge.

Der "Budenzauber" erstreckt sich wieder fast um die gesamte Pier des Alten Hafens bis zum Bereich der Stockholmer Straße. So wie in den Vorjahren dürfen Besucher aus nah und fern wieder mit einem ausgewogenen Rahmenprogramm rechnen. Zudem sorgen einige Wettkämpfe auf dem Wasser für Spannung. Neu ist, dass bereits am Eingang zum Alten Hafen ein Pagoden-Zelt stehen wird. "Hafennacht" heißt es dort morgen Abend als besondere Form der maritimen Unterhaltung. Dabei dürfen es sich die Gäste auf Heuballen bequem machen. Am Sonntagnachmittag lädt an gleicher Stelle ein Kindertheater ein.

Zwei Bühnen an der Baumhauskai und am Thormannspeicher sowie der Jugenddisco-Turm sorgen mit abwechslungsreichen Auftritten und poppiger Musik für die entsprechende Stimmung. Auch für Essen und Trinken, der Hafenfestatmosphäre entsprechend, ist gesorgt. Aus Sicherheitsgründen und zur Vermeidung von Scherben weist das Organisationsteam Hafenfest noch einmal auf das Verbot hin, Flaschen auf das Veranstaltungsgelände mitzubringen.

Ab 10 Uhr öffnet morgen Vormittag zusätzlich die Markthalle. Die verschiedensten Aussteller präsentieren dort einen maritimen Handwerkermarkt. Nicht unerwähnt bleiben sollte auch das Oldtimertreffen der Lkw zum Hafenfest an allen drei Tagen nahe dem Brunkow Kai.

Die Ausrichtung der ersten Großveranstaltung in diesem Jahr liegt wie bisher in den Händen der AG Wismarer Hafenfest e.V., die den maritimen Höhepunkt mit Unterstützung der Hansestadt Wismar und etlichen Sponsoren organisiert.

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