Witzin : Schickes Pflaster statt Schotterweg

Bei der offiziellen Abnahme des Schmiedebrinks in Witzin: Gemeindevertreter Werner Kröplin, der schon an den wöchentlichen Baubesprechungen teilnahm, Bürgermeister Hans Hüller, Jochen Gülker, Leiter des Amtes für Stadt- und Gemeindeentwicklung in Sternberg, Reinhard Burmeister, Geschäftsführer vom Straßen- und Tiefbau Bützow, sowie Planer Ulf Leirich (v.l.).  Fotos: Rüdiger Rump
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Bei der offiziellen Abnahme des Schmiedebrinks in Witzin: Gemeindevertreter Werner Kröplin, der schon an den wöchentlichen Baubesprechungen teilnahm, Bürgermeister Hans Hüller, Jochen Gülker, Leiter des Amtes für Stadt- und Gemeindeentwicklung in Sternberg, Reinhard Burmeister, Geschäftsführer vom Straßen- und Tiefbau Bützow, sowie Planer Ulf Leirich (v.l.). Fotos: Rüdiger Rump

Der Schmiedebrink in Witzin wurde nach seiner Sanierung übergeben. Neben der ausgebauten Fahrbahn entstanden Parkplätze zwischen Kirche und Sportplatz.

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11. November 2015, 20:53 Uhr

Geschafft! Mit einigen Wochen Verspätung wurde gestern Nachmittag der ausgebaute Schmiedebrink in Witzin freigegeben. Die Straße sollte eigentlich zum 30. September fertig sein, sagte Planer Ulf Leirich aus Schwerin. „Zum Glück haben wir heute noch so ein Wetter wie bei dem Termin.“ Es sei einiges zusammen gefallen und habe zu der Verzögerung geführt. „Bei uns gab es mehrere Kranke und das über längere Zeit. So was haut mächtig rein“, erklärte Reinhard Burmeister, Geschäftsführer der Straßen- und Tiefbau GmbH Bützow. Zudem hielt der Tiefbau länger auf als angenommen. Vor allem im Bereich der Feierhalle musste wegen in der Erde liegender Leitungen häufig von Hand gearbeitet werden statt mit Technik. Die Hauptleitung für die Regenentwässerung kam rund 1,75 Meter tief in den Boden. Bereits in der Anfangsphase wurde beim Baggern ein Telefonkabel gekappt, das in einer anderen Tiefe liegen sollte, aber wahrscheinlich über eine dicke Baumwurzel gelegt worden war statt darunter.

Für Bürgermeister Hans Hüller zählt, dass das Vorhaben „qualitativ hochwertig“ umgesetzt wurde, „für mich eine Punktlandung“. Die löchrige Schotterpiste, „ein unbefestigter Landweg im Ort“, wurde durch schickes Pflaster ersetzt. Außerdem entstanden zwischen Kirche und Sportplatz zehn Pkw-Stellplätze. Dadurch sei „ein Mehrfachnutzen“ gegeben, denn neben den Anwohnern hätten auch Besucher von Kirche, Feierhalle und Sportplatz etwas davon. Zumal der hintere Eingang des Friedhofes jetzt gut erreichbar sei. Für den Weg habe es mehrere Varianten gegeben, über die ausgiebig diskutiert worden sei, erinnert der Planer, doch es sei eine Lösung gefunden worden, die „sehr zufrieden stellt“, wie der Bürgermeister findet und schon von Bürgern bestätigt bekommen habe. „Es ist das erste Vorhaben dieser Art in meiner Amtszeit, und wir haben mit dem eingesetzten Geld wirklich was geschafft“, so Hüller. Die Gesamtkosten wurden mit 118 000 Euro eingehalten, fügt er an. 65 Prozent davon beträgt die Förderung über das Programm zur Integrierten Ländlichen Entwicklung. Nach Energiesparlampen in anderen Straßen des Dorfes erhielt der Schmiedebrink erstmals in Witzin LED-Beleuchtung. Sechs Lampen wurden insgesamt installiert, auch in dem Bereich ohne Straßenausbau. Ein Lichtpunkt verbrauche lediglich 26 Watt, rund 90 Watt weniger als vorher.

Mit dem Material vom Auskoffern des Schmiedebrinks werden der Weg zum Containerplatz und eventuell tiefe Schlaglöcher in dem nach Loiz durch den Rosenower Wald ausgebessert.

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