Aktion auf dem markt : Sammeln für die Weltkriegs-Toten

Adolf Reschke aus Sternberg stellt bei Christiane Klemm, Geschäftsführerin des VDK-Regionalverbandes Parchim, einen Nachforschungsantrag wegen seines im 2. Weltkrieg vermissten Bruder.  Fotos: Roland Güttler
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Adolf Reschke aus Sternberg stellt bei Christiane Klemm, Geschäftsführerin des VDK-Regionalverbandes Parchim, einen Nachforschungsantrag wegen seines im 2. Weltkrieg vermissten Bruder. Fotos: Roland Güttler

Sternberger Adolf Reschke stellt bei der Aktion des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge Nachforschungsantrag zu seinem Bruder

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04. November 2015, 17:11 Uhr

Noch bis 22. November führt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) seine jährliche Spendensammlung durch. Mit dem Geld werden Gräber und Gedenkstätten für die Toten beider Weltkriege errichtet und gepflegt (siehe Hintergrund).

Einer, der seine Euros in die Sammelbüchse von Michael Hensel, Stabsfeldwebel a.D. der Bundeswehr, steckte, war Adolf Reschke. „Das ist eine private Angelegenheit. Der Bruder ist im Krieg gefallen, Vater ebenso“, so der 75-Jährige. Anschließend nutzte der Sternberger die Gelegenheit, um bei Christiane Klemm, Geschäftsführerin des VDK-Regionalverbandes Parchim, einen Nachforschungsantrag zu seinem Bruder zu stellen. „Sein letzter Brief kam aus Norwegen…“, so Adolf Reschke.

Gottfried Hein aus Wendisch-Waren, mit einem Textilstand auf dem Wochenmarkt, steckte einen Geld-Schein in die Buchse. „Weil ich das möchte“, so Hein kurz und bündig.

Der erste November-Mittwoch ist der VDK-Termin in Sternberg. Mittwochs ist im Zentrum der Kleinstadt Wochenmarkt. „Das hat sich eingespielt. In Sternberg braucht man den Leuten nicht hinterherzulaufen“, so Klemm.  

Ausführlich in der Tageszeitung und per ePaper.

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