Sternberg : Samen zum Bäumchen gewachsen

Freuen sich, dass das Zypressenbäumchen so gut wächst: Rosemarie Dittus und Uwe Seppmann.
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Freuen sich, dass das Zypressenbäumchen so gut wächst: Rosemarie Dittus und Uwe Seppmann.

Rosemarie Dittus (90) freut sich an jedem Tag über ihre Zypresse aus einem israelischen Behindertendorf

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07. April 2017, 12:00 Uhr

Rosemarie Dittus erfreut sich an jedem Tag an ihrer Zypresse, die sie auf der Fensterbank in ihrem Zimmer im DRK-Seniorenzentrum stehen hat. Das Besondere ist nicht nur, dass das Bäumchen schon eine beachtliche Größe hat, sondern auch, dass der Samen einst direkt aus Israel mitgebracht wurde.

Rückblick: Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des israelischen Behindertendorfes „Kfar Tikva“, übersetzt Dorf der Hoffnung, hatte Uwe Seppmann vom Christlichen Gästehaus Beth Emmaus in Loiz eine gesponserte Baumpflanzaktion gestartet und initiiert, einen Obsthain anzulegen. Seppmann ist seit Jahren mit dem Dorf verbunden. Bei einer Studien- und Besuchsreise im Jahr 2011 hatten er und seine Söhne Joschua und Jonathan die ersten sechs Obstbäume gepflanzt, aber aus dem heiligen Land auch etwas mit nach Hause genommen, was helfen sollte, die Baumaktion weiterzuführen. Joschua und Jonathan hatten im Dorf reife Zypressenzapfen geerntet.

Im Beth-Emmaus in Loiz setzten Teilnehmer eines Hebräisch-Kurses dann die Samen in Töpfe und verzierten jeden mit einem Steinchen vom Bibelberg in Jerusalem. Seppmann hatte 200 kleine Steine vom Bibelberg, der Wasserscheide zwischen Totem Meer im Osten und Mittelmeer im Westen, gesammelt und mit nach Deutschland gebracht.

„Zweck der Pflanzung soll es sein, Spenden für den Obsthain in Kfar Tikva zu sammeln. Für je 20 Euro kann ein Obstbaum in Israel gekauft werden, die Spender bekommen dafür ein ,Patenbäumchen‘, eine Zypresse aus dem Behindertendorf“, hatte Uwe Seppmann seinerzeit in der SVZ erklärt.

Ein solches Patenbäumchen besitzt auch Rosemarie Dittus.

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