In diesem Jahr saniert die Stadt den Gummisteig : Rundwanderweg um Sternberg wird komplettiert

Am Gummisteig in Sternberg. In diesem Jahr soll dieser 400 Meter lange Abschnitt des Rundwanderwegs  saniert werden. Michael Beitien
1 von 2
Am Gummisteig in Sternberg. In diesem Jahr soll dieser 400 Meter lange Abschnitt des Rundwanderwegs saniert werden. Michael Beitien

Der Rundwanderweg um Sternberg wird in diesem Jahr komplettiert. In den vergangenen Jahrzehnten wurde bereits der Großteil instandgesetzt. Jetzt folgt der 400 Meter lange Gummisteig. Er ist in sehr schlechtem Zustand.

svz.de von
04. Januar 2013, 11:00 Uhr

Sternberg | Der Rundwanderweg um Sternberg wird in diesem Jahr komplettiert. Die Erneuerung des letzten Teilabschnitts, des Gummisteigs, wird derzeit vorbereitet.

Sternbergs Rundwanderweg führt unterhalb der Wallanlagen entlang, durch das Mühlentor über Rittersitz, Erbkornmühle, Am Waschbach, Gummisteig, Bahnhofstraße, An der Bleiche und zum Wall zurück: ein Spazierweg für etwa eine halbe bis dreiviertel Stunde. In den vergangenen Jahrzehnten wurde bereits der Großteil dieses Wegs instandgesetzt. Jetzt folgt der ca. 400 Meter lange Gummisteig.

"Er ist in sehr schlechtem Zustand", sagt Bürgermeister Jochen Quandt. In vielen Jahren sei das immer wieder von Senioren kritisiert worden. Die Platten liegen nicht eben. Sie seien eine Stolpergefahr, so Quandt. Es gebe Probleme, hier mit dem Rollator entlang zu gehen.

In diesem Jahr hat dieses Vorhaben für Sternberg hohe Priorität. "Jetzt ist die Finanzierung gesichert", erklärt Quandt. Die Stadt erhält Zuschüsse aus dem EU-Programm zur Entwicklung des ländlichen Raums (Leader). Bei einer geplanten Gesamtinvestition von 104 000 Euro sind 87 400 Euro Fördermittel bewilligt.

Derzeit läuft die Feinplanung für den Wegebau. Das Problem ist der Bereich des Teergrabens. Ein Baugrundgutachter hat den Vorschlag gemacht, hier eine Art Textilmatte zur Stabilisierung einzubringen, erklärte Quandt gestern. Der Überbau soll aus Betonpflaster bestehen, wie er im ländlichen Wegebau verwendet wird, so der Bürgermeister. Dadurch erspare man sich Bordsteine.

Zu dem Projekt gehört auch der Spielplatz an diesem Weg. Neue Spielgeräte und Bänke sollen aufgestellt werden. Der genaue Umfang hängt noch davon ab, wie teuer die Sanierung des Weges wirklich wird.

Ziel ist es, die Arbeiten bis Mai und damit zum Beginn der neuen Saison abzuschließen, erklärt der Bürgermeister. Sobald dieser Abschnitt vollendet ist, soll auch der gesamte Rundwanderweg ausgeschildert werden. Der Weg eigne sich gut für Stadtführungen, sagt Quandt. Er selbst führt hier regelmäßig Gäste entlang.

Für ältere Menschen, die sehr schlecht laufen können, bleibt allerdings eine Hürde. Der Anstieg, der durch das Mühlentor führt, ist nicht Rollator gerecht, ist sich Quandt bewusst. Es gibt Überlegungen, den Weg unterhalb der Wallanlagen weiterzuführen: durch die Reuterkoppel in Richtung Torhaus am Pastiner Tor. "Das ist ein ernsthafter Gedanke", sagt Quandt. Die entscheidende Frage vor einer Umsetzung sei allerdings: Wie kann man das finanzieren?

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen