Warin : Rohrnetz-Spülung in Zwei-Seen-Stadt

Mangankrümel im Trinkwasser waren der Auslöser

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16. März 2016, 21:00 Uhr

Das Wasser floss gestern Morgen kurz vor neun Uhr quer über die B 192 in der Wismarschen Straße in Warin, Höhe Seeblick. „Das ist keine Havarie hier“, betonte ein Eurawasser-Mitarbeiter vom Meisterbereich Bützow sogleich. Hier werde eine „ereignisorientierte Rohrnetzspülung vorgenommen. Alles weitere kann Ihnen der in Bützow sitzende Meister erklären“, so der Arbeiter.

Michael Belosa, seines Zeichens Gebietsmeister des Gebietes 3/West, welches sich von Kuhlen-Wendorf bis kurz vor Rostock erstreckt, erklärte auf Nachfrage, dass es sich um „ein Anwohnerproblem handelte. Es gab eine ganz leichte Verschmutzung im Trinkwasser unterhalb des zulässigen Grenzwerts“. Dabei ging es um die Mangan-Eisen-Ablagerung, deren Werte laut Belosa „nie bei Null liegen“. Bei Mangan sei der Grenzwert 0,05 Milligramm je Liter und bei
Eisen 0,2 Milligramm/Liter.

In dem Wariner Fall handelte es sich um kleine Mangankrümel, die mittels Schwallspülung entfernt wurden. „Das Wasser war relativ schnell wieder sauber“, so Belosa. Insgesamt flossen fünf Kubikmeter Trinkwasser über den Hydranten in den B 192-Rinnsteig. „Das fällt nicht groß ins Gewicht. Der Trinkwasser-Tagesverbrauch in Warin liegt bei 500 Kubikmetern“, erläutert der Gebietsmeister.

Alle zwei, drei Jahre findet eine planmäßige Rohrnetzspülung statt. Belosa: „Warin ist in diesem Jahr nicht dran.“ Es sei denn, es passiert eben, wie gestern geschehen, etwas Ereignisorientiertes…

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