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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

15. Dezember 2017 | 22:47 Uhr

Ventschow/Rubow : Riesenrauchsäule am Himmel

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Feuer im Wald entpuppte sich als kontrolliertes Abbrennen durch Forstarbeiter.

svz.de von
erstellt am 16.Feb.2016 | 17:06 Uhr

Kilometer weit und über Stunden war gestern die schwarze Rauchsäule zu sehen. Selbst vom Großen Dreesch in Schwerin aus war über den Schweriner See hinweg das Ganze mitzuverfolgen. Die Rauchsäule kam aus einem Waldgebiet. Auch auf der A 14 von Wismar nach Schwerin entdeckte ein Autofahrer starken Qualm und alarmierte die Leitstelle Westmecklenburg mit Sitz in Schwerin.

Vermutet wurde, dass das Feuer ungefähr bei Ventschow liegen müsse, also löste die Leitstelle um 13 Uhr die dortige Sirene aus. Die örtliche Feuerwehr fuhr zu acht los. „Wo genau der Brandherd aber war, blieb offen. Wir mussten erst einmal suchen, wo es ist. Also fuhren wir zuerst auf der A14-Autobahn in Richtung Jesendorf. Als wir da nichts sahen, drehten wir wieder um“, so Ventschows stellvertretender Wehrführer Wolfgang Sielaff gegenüber SVZ. Es ging zurück nach Ventschow, um dann auf der L 031 über Dämelow nach der Ursache zu forschen. Auch hier war Fehlanzeige.

Erst im dritten Anlauf bei dieser Feuersuch-Odyssee war man dann richtig. Auf der L 101 ging’s von Ventschow aus in Richtung Rubow. „Dann sahen wir das Feuer, denn in Ventschow selbst war davon nichts zu erkennen“, so Sielaff.

Es brannte in einem Waldstück zwischen Rubow und Alt Schlagsdorf, das laut Ventschower Feuerwehrmann in Privatbesitz ist. Als die Wehrleute endlich an Ort und Stelle eintrafen, entpuppte sich das Ganze „als kontrolliertes Abbrennen von Holzresten durch Forstarbeiter“, berichtet Wolfgang Sielaff. Die Ventschower Feuerwehrleute überzeugten sich, dass alles wirklich „kontrolliert verbrannt wird“ – und fuhren zurück. Gegen 15 Uhr waren Sielaff & Co. wieder im Gerätehaus. Das Feuer brannte noch längere Zeit weiter.

„Kontrolliertes Abbrennen muss vorher bei der Leitstelle angezeigt werden“, bestätigt Olaf Schröder, Amtswehrführer im Amt Sternberger Seenlandschaft. Doch keiner wisse, wie groß so ein Feuer werde. Er selbst habe es auch schon erlebt, „dass wir dennoch alarmiert wurden“.

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